Diakonie

Zum 1. Juli ein neues Dach

Zum 1. Juli startet der neue Spitzenverband "Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe" (RWL). Dieser Verein bildet ein Dach über den drei Diakonischen Werken Rheinland, Westfalen und Lippe. Mit RWL entsteht einer der größten deutschen Sozialverbände.

Weniger als Fusion, mehr als Kooperation: Diakonie-Chef Dr. Uwe Becker. Weniger als Fusion, mehr als Kooperation: Diakonie-Chef Dr. Uwe Becker.

„Wir sind ein Drittel der Diakonie in Deutschland“, beziffert im ekir.de-Interview der rheinische Diakonie-Chef Dr. Uwe Becker das Gewicht des neuen Vereins, bemessen nach Mitarbeitenden. Der neue Dachverband, der zwar keine Fusion der Diakonischen Werke bedeutet, aber klar über eine Kooperation hinaus geht, erstreckt sich von Detmold bis Saarbrücken. Der neue Vorstand, dem Becker angehört, wird am 23. August eingeführt.

Der neue Spitzenverband, bei dem genau 274 Menschen arbeiten, vertritt 4900 Einrichtungen. Insgesamt arbeiten in diesen Einrichtungen 130.000 Menschen beruflich. Unter den Einrichtungen befinden sich beispielsweise rund 2000 Kindertageseinrichtungen, 85 Krankenhäuser und 80 Schuldnerberatungsstellen. Einer der Gründe für die Gründung des neuen Spitzenverbands ist der Rückgang der Globaldotationen des Landes NRW.

 

 

 

neu; ekir.de-Archivfoto Mathilde Kohl / 29.06.2008

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 27. Juni 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Sonntag, 29. Juni 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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