Köln-Rechtsrheinisch und Köln-Süd

Zwei Neue an der Spitze

Die Kirchenkreise Köln-Rechtsrheinisch und Köln-Süd haben jeweils eine neue Spitze. Neue Superintendentin von Köln-Rechtsrheinisch wird Pfarrerin Andrea Vogel. In Köln-Süd wurde Dr. Bernhard Seiger zum neuen Superintendenten gewählt.

Zur Superintendentin von Köln-Rechtsrheinisch gewählt: Andrea Vogel. LupeZur Superintendentin von Köln-Rechtsrheinisch gewählt: Andrea Vogel.

Die 51-jährige Andrea Vogel, sie wird am 16. August in ihr Amt eingeführt, ist erst die neunte Superintendentin in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Derzeit leiten drei Frauen einen Kirchenkreis.

Andrea Vogel hat in Bonn und Göttingen Theologie studiert. Seit 1986 ist sie Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Höhenberg-Vingst.

Die Gemeinde solle eine Herberge sein, "wo Menschen zu Atem kommen und zu Gott finden", so Vogel. Im Blick auf die Finanzen sagt sie: "Wir müssen prüfen, was leistbar und was finanzierbar ist."

In ihrem neuen Amt möchte sich die Theologin unter anderem für den Schutz des Sonntags einsetzen: "Da müssen wir mehr Stellung beziehen." Vogel ist Nachfolgerin von Kurt Röhrig, der aus Altersgründen ausgeschieden ist. 

Zum Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch gehören 22, ab 1. Juli 21 Kirchengemeinden mit insgesamt rund 105.000 Gemeindemitgliedern.

 

Dr. Bernhard Seiger wird der neue Superintendent des Kirchenkreises Köln-Süd. LupeDr. Bernhard Seiger wird der neue Superintendent des Kirchenkreises Köln-Süd.

Dr. Bernhard Seiger (44) wird der Nachfolger von Dr. Thomas Hübner als Superintendent des Kirchenkreises Köln-Süd. Hübner hatte nicht wieder kandidiert.

Seiger, der in Bonn, Tübingen sowie Durham/USA Theologie studiert hat, kam 1994 in die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal als Pfarrer im Hilfsdienst. Seit 1996 ist er dort Gemeindepfarrer.

Über seine neue Leitungsaufgabe, die er ab August übernimmt, sagt er: "Ich habe hohen Respekt vor diesem Amt, weil ihm eine komplexe Aufgabenstellung zugrunde liegt." Er werde sie mit persönlicher Klarheit, guter Kommunikation und Verlässlichkeit angehen. Unter den konkreten Aufgaben nannte Seiger die verlässliche Absicherung der kirchenmusikalischen Arbeit auf Kirchenkreisebene.

Der Kirchenkreis Köln-Süd umfasst 18 Kirchengemeinden mit rund 70.000 Gemeindemitgliedern.

 

 

 

epk/neu / 07.06.2008

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 9. Juni 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 9. Juni 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



© 2019, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.