Wirbelsturm "Nargis"

Diakonie-Katastrophenhilfe erbittet Spenden

Nach dem verheerenden Wirbelsturm "Nargis" in Birma organisiert die Diakonie Katastrophenhilfe Soforthilfe. Dazu hat sie mittlerweile 250.000 Euro bereit gestellt. Für die weitere Hilfe für die Menschen in Birma bittet sie um Spenden.

Verheerende Wirkung: Nach dem Wirbelsturm in Birma. Verheerende Wirkung: Nach dem Wirbelsturm in Birma.

Aktiv ist die Diakonie Katastrophenhilfe in der am schwersten betroffenen Delta-Region des Irrawaddy-Flusses mit ihrer Partnerorganisation Forest Resource Environment Development and Conservation Association (FREDA), eine Nichtregierungsorganisation mit Schwerpunkt Umweltschutz. Rund 25.000 Menschen sollen jetzt mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten sowie Planen für provisorische Unterkünfte in der ersten Nothilfe-Phase unterstützt werden, berichtet Mitarbeiter Peter Rottach.

Lebensmittel seien noch auf den Märkten in Rangun zu kaufen, berichtet Rottach. "Die letzte Ernte in Birma ist gut ausgefallen. So kann man zumindest die ersten Tage überbrücken, damit die Menschen nicht Hunger leiden müssen", betont der Experte. Rottach kritisiert die fehlende Katastrophenvorsorge. In Birma fehle ein Frühwarnsystem für die dicht besiedelte Delta-Region, so Rottach.

Unterdessen wird das Ausmaß der Zerstörung immer deutlicher. Ein Mitarbeiter von FREDA in Rangun berichtete am Telefon von einem Trümmerfeld. "Es sieht aus, als wenn hier Elefanten durchgezogen wären." Die Diakonie Katastrophenhilfe fordert außerdem, schon jetzt über die Akuthilfe hinauszudenken. FREDA-Mitarbeiter hätten darauf hingewiesen, dass dringend Hilfe für den Wiederaufbau zerstörter Häuser benötigt werde.

Spendenkonto: Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70; online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/zyklon-birma

 

 

 

neu; Foto: Eva Pineda Hansen / DCA-ACT International / 12.05.2008

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 8. Mai 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 12. Mai 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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