VEM

Partnerschaften sind „konkrete Form der Gemeinschaft“

Partnerschaft ist „die konkrete Form der Gemeinschaft von Kirchen auf der Basisebene“. So heißt es im Bericht zur Evaluation der Partnerschaften der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), der auf der Deutschen Regionalversammlung (DRV) vorgestellt wurde.

Mehr als hundert internationale Partnerschaftsbeziehungen bestehen zwischen VEM-Mitgliedskirchen in Deutschland, Afrika und Asien auf der Ebene von Kirchenkreisen und Dekanaten. Einige von ihnen bestehen seit mehr als 25 Jahren. „Gemeinsam in Gottes Auftrag – Partnerschaften in der VEM“ - so lautete das Motto der VEM-Regionalversammlung, die in Bielefeld-Bethel stattfand.

Wichtig für stabile Partnerschaftsbeziehungen ist es, die Partnerschaftsarbeit strukturell nicht nur – wie bisher – in den deutschen Mitgliedskirchen zu verankern, sondern auch in den afrikanischen und asiatischen. Ferner wäre es hilfreich, ergab die Evaluation weiter, wenn sich beide Seiten über ein gemeinsames Verständnis und über gemeinsame Ziele der Partnerschaft verständigten. Schließlich könnten interkulturelle Unterschiede zu unterschiedlichen Erwartungen und zu Missverständnissen führen.

Neue Formen erproben

Wenn möglich – so ein Beschluss der DRV – sollen neue Formen der Partnerschaft, wie zum Beispiel Schulpartnerschaften, in Afrika, Asien und Deutschland erprobt werden. Dies war ein Wunsch, den VEM-Mitgliedskirchen geäußert hatten.

Gemeinsam zu beten und sich mit den Partnern im Glauben verbunden zu wissen, spielt für alle Partner eine wichtige Rolle – wie auch die gegenseitige Anteilnahme und Hilfestellung an Problemen sowie Lobby-Arbeit.

 

 

 

VEM/neu /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 20. Mai 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 20. Mai 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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