Sonderkollekte

Für irakische Christinnen und Christen

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) hat ihre Gemeinden zu einer Sonderkollekte für die Christinnen und Christen im Irak aufgefordert. Denn: „Die Situation der Christen im Irak hat sich nach dem zweiten Irak-Krieg dramatisch verschärft."

Hilfe im Irak. Archivfoto: ACT International Hilfe im Irak. Archivfoto: ACT International

"Zehntausende mussten angesichts massiver Anfeindungen und Diskriminierungen das Land verlassen und haben zunächst im Norden oder in den angrenzenden Staaten wie Syrien und Jordanien Zuflucht gesucht“, schreibt Landeskirchenrat Jörn-Erik Gutheil weiter an die rheinischen Kirchengemeinden. Zusammen mit anderen Landeskirchen bemühe man sich seit langem, die Bundesregierung und die Europäische Union dafür zu gewinnen, Flüchtlingen aus dem Irak in einer Gruppenentscheidung Aufenthaltsrecht zu gewähren.

Die rheinische Kirche begrüße es ausdrücklich, dass der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nun eine Sonderkollekte zugunsten irakischer Christinnen und Christen empfohlen habe. Damit könne man mithelfen, „dass über die im Irak oder in den Nachbarstaaten tätigen Hilfsorganisationen die notleidende Bevölkerung unterstützt werden kann“, so Gutheil in seiner Bitte um „ein Zeichen unserer Solidarität mit den bedrängten Geschwistern“.

 

 

 

jpi /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 29. Mai 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 29. Mai 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



© 2019, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.