Diakonie

EU-Förderung für Rumänien

Kirchen und Diakonie in Rumänien suchen nach Wegen, ihre Arbeit mit europäischen Fördermitteln abzusichern. Dazu dient eine Tagung, zu der unter anderem das Europabüro Diakonie Regional der Diakonischen Werke Rheinland, Westfalen und Lippe einlädt.

„Neue Wege für Kirchen und Diakonie in Rumänien mit europäischen Fördermitteln“ lautet der Titel der Tagung, die vom 26. bis 29. Mai in Hermannstadt (Sibiu) in Rumänien stattfindet und insbesondere vom Diakonischen Werk im Rheinland gefördert wird. Im Grunde gehe es um eine Beratungstätigkeit, erklärt der theologische Diakonie-Dezernent der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Jörn-Erik Gutheil, der an der Tagung teilnimmt.

Es gebe erhebliche Fördermittel der Europäischen Union (EU), an sie heran zu kommen, sei allerdings kompliziert, so Gutheil. Als mögliches Förderthema nennt der Theologe ein „ganz zentrales diakonisches Thema, zugleich ein Migrationsthema“: Menschenhandel, insbesondere Frauenhandel. Frauen aus Rumänien würden unter fadenscheinigen Gründen nach Westeuropa gelockt. Sogar Kinder werden von ihren Eltern „im wahrsten Sinne des Wortes verkauft“. Nötig seien hier Präventivprojekte, von der EU gefördert.

 

 

 

neu / 23.05.2008

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 22. Mai 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 22. Mai 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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