Fusionen

Künftig 774 Gemeinden in 40 Kirchenkreisen

Zum 1. Juli verändert sich die Zahl der Kirchengemeinden und der Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

Die Evangelische Erlöserkirchengemeinde Essen und die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Holsterhausen schließen sich zur neuen Gemeinde Evangelische Erlöserkirchengemeinde Holsterhausen zusammen. Die entsprechenden Beschlüsse der beiden Presbyterien hat das Kollegium des Landeskirchenamtes jetzt bestätigt.

In Essen steht nicht nur diese Gemeindefusion an: Bereits in ihrer April-Sitzung hatte die Kirchenleitung die Neubildung des Kirchenkreises Essen beschlossen. Damit wird zum 1. Juli aus den bisher drei Essener Kirchenkreisen einer. Auch der Evangelische Stadtkirchenverband Essen wird zu diesem Zeitpunkt aufgehoben. Rund 158.000 Evangelische leben in der Ruhrmetropole. Pläne für einen Zusammenschluss der Kirchenkreise Mitte, Nord und Süd gibt es bereits seit vielen Jahren. Die Kirchenkreise, die sich nun nach intensiven Vorgesprächen und Verhandlungen (wieder) zusammenschließen, waren im September 1956 durch die Teilung des damaligen Kirchenkreises Essen entstanden.

Am 1. Juli stehen in der rheinischen Kirche zwei weitere Gemeindefusionen an: Die Gemeinde Köln-Höhenhaus und die Bodelschwingh-Gemeinde Köln-Höhenhaus vereinigen sich zur Gemeinde Köln-Höhenhaus. Und in Düsseldorf schließen sich die Melanchthon-Kirchengemeinde und die Gemeinde Düsseldorf-Rath zur Oster-Kirchengemeinde Düsseldorf zusammen.

Das bedeutet: Ab 1. Juli gehören 774 Gemeinden in 40 Kirchenkreisen zur EKiR.

 

 

 

 

jpi /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 28. Mai 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 28. Mai 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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