Essen

Bischof Huber zum Dialog mit Muslimen

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, spricht am Freitag, 8. Februar, 18 Uhr, in der Marktkirche in Essen. Hubers Thema: „Toleranz ist nicht Beliebigkeit. Zum Dialog der Religionen“

Bischof Wolfgang Huber, der EKD-Ratsvorsitzende, wird in Essen zum christlich-muslimischen Dialog sprechen. LupeBischof Wolfgang Huber, der EKD-Ratsvorsitzende, wird in Essen zum christlich-muslimischen Dialog sprechen.

In seinem Vortrag wird Huber vor allem zum aktuellen Stand des Zusammenlebens von Christen und Muslimen in Deutschland Stellung nehmen – ein Thema, das zwischen der EKD und verschiedenen muslimischen Organisationen derzeit kontrovers diskutiert wird. Insbesondere Vertreter der Muslime in Deutschland haben zuletzt den Vorwurf erhoben, die EKD würde innerhalb der Bevölkerung ein generelles Misstrauen gegenüber Muslimen fördern.

Demgegenüber hat Bischof Wolfgang Huber immer wieder die Notwendigkeit eines friedlichen Dialogs der Religionen „auf Augenhöhe“ betont. Dabei sei eine alles relativierende Haltung jedoch ebenso wenig angemessen wie ein fundamentalistischer Absolutheitsanspruch: Nur wer sich des eigenen Glaubens gewiss sei, könne wahrhaft tolerant sein, hat Huber erklärt.

Religionen vermöchten zwar Frieden und Gerechtigkeit zu fördern, könnten jedoch ebenso auch für Hass und Gewalt missbraucht werden. Eine wichtige gemeinsame Aufgabe aller Religionen sei es, überall dort zu widersprechen, wo Religion zur Legitimierung von Gewalt funktionalisiert werde.

Der Eintritt zur dem Vortag ist frei. Veranstalter sind die Evangelische Kirche in Essen, das Citykirchenpfarramt und die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Marktkirche.

 

 

 

neu; EKiR.de-Archivfoto: Sergej Lepke /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 29. Januar 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 29. Januar 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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