Email aus Namibia

So viele Strapazen - für eine Düne

Gestern waren wir nach einem dreistündigen Gottesdienst in Mariental in die Namibwüste gefahren, um heute das Dünengebiet von Soussousvleis zu besuchen. Wir übernachten in einem Camp, in dem sich viele Europäer aufhalten.

Dünengebiet von Soussousvleis Dünengebiet von Soussousvleis

Die Jugendlichen sind sich einig, dass es ein besonderes Privileg unserer bisherigen Besuche in den Gemeinden war, eine „andere Seite“ Namibias zu erleben, die die meisten Besucherinnen und Besucher des südlichen Afrikas nie mit bekommen.

Was ist das, diese „andere Seite“? Das Leben der schwarzen namibischen Brüder und Schwestern zu teilen. Die Offenheit ihrer Herzen zu entdecken. Es ist aber auch die Erfahrung, Kontraste des Lebens zu erleben. Dazu gehören auch unsere heutigen Landschaftseindrücke.

 

 

Toben in der Düne Toben in der Düne

Wir klettern auf hohe Sanddünen und lassen uns runter rollen. Zwei namibische Jugendliche begleiten uns. Sie sind auch zum ersten Mal hier. „Unsere“ (deutsche) Art des Reisens um des Reisens willen ist den namibischen Jugendlichen fremd. Soviel Geld, soviel Strapazen, soviel Aufwand – nur um ein paar rötliche Dünen atemlos zu erklimmen…

Es wird ein wunderschöner Nachmittag, an dem wir das Lachen teilen, auch wenn wir merken, es gibt Unterschiede zwischen uns, die nicht einfach auflösbar sind. Diese Unterschiede wollen wir genauer entdecken. Abends im Camp verbindet uns jedoch etwas anderes: das Fernsehen!

 

 

 

CK / 03.07.2006

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 6. Juli 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 7. Juli 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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