EKD-Synode

Antworten zum Thema Kirche sein

"evangelisch Kirche sein" lautet das Schwerpunktthema der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vom 4. bis 7. November in Dresden. 17 Mitglieder der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) sind in Dresden dabei.

Die rheinischen Delegierten bei der EKD-Synode in Dresden. LupeDie rheinischen Delegierten bei der EKD-Synode in Dresden.

Neben Kirchengesetzen und dem EKD-Haushalt befasst sich die 120-köpfige Synode mit dem Schwerpunktthema "evangelisch Kirche sein" nach einer Einführung durch den Bonner Theologieprofessor Eberhard Hauschildt. Danach wird der Vorsitzende des Vorbereitungsausschusses D. Peter Bukowski, Direktor des Seminars für pastorale Aus- und Fortbildung (Wuppertal) und Moderator des Reformierten Bunds, den Kundgebungsentwurf zum Thema einbringen.

 

 

In der Dresdner Frauenkirche wird der Abschlussgottesdienst der EKD-Synode gefeiert. In der Dresdner Frauenkirche wird der Abschlussgottesdienst der EKD-Synode gefeiert.

"Der liebe Gott spielt nicht Blindekuh mit den Seinen", so Bukowski bei Einbringung des Kundgebungsentwurfs "evangelisch Kirche sein" in das Plenum der EKD-Synode. Weit offene Augen empfahl Bukowski für den Weg, den die evangelische Kirche im aktuellen Reformprozess zu gehen hat: Auch wenn die Kirche ihre Orientierung vom Hören auf die Worte des Herrn und von der Besinnung auf den Grund, der die Kirche trägt, erhalte, sei sie nicht der Pflicht einer "möglichst präzisen, alles menschliche Wissen dankbar in Anspruch nehmenden Analyse" der Wegstrecke entbunden.

Augen auf und durch - damit das gelingt, hatte sich der Vorbereitungsausschuss in seinem Kundgebungsentwurf an eine theologische Orientierung, an die Erinnerung an "Wesen und Auftrag der Kirche" gewagt. Ganz bewusst, so Bukowski, habe man einen Augenblick der "Entschleunigung" im laufenden Reformprozess einbauen wollen.

 

 

Entwicklungspolitisches Engagement angemahnt: Präses Nikolaus Schneider bei der EKD-Synode. LupeEntwicklungspolitisches Engagement angemahnt: Präses Nikolaus Schneider bei der EKD-Synode.

Präses Nikolaus Schneider hat in der Debatte um den EKD-Haushalt das Wort ergriffen: Die Mitgliedskirchen müssten ihre finanziellen Selbstverpflichtungen für die Entwicklungshilfe einhalten. Schneider ist auch Vorsitzender des Aufsichtsrats des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed).

 

neu, Fotos: EKD.de, Stiftung Frauenkirche Dresden/Jörg Schöner / 06.11.2007

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 2. November 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Sonntag, 6. Januar 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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