United Church of Christ

100.000 for Peace

Ab Sonntag, 16. September, werden 100.000 Menschen für den Frieden gesucht - mindestens. Dann startet die UCC eine Unterschriftenaktion für das Ende des Irak-Krieges - die als Appell nach Washinton gehen soll.

Das Collegium of Officers, das Leitungsgremium der United Church of Christ in Amerika, hat einen so genannten Pastoralbrief verabschiedet, der am 16. September in den Gemeindegottesdiensten der UCC verlesen werden wird. Mit dem Ziel: Mindesten 100.000 Menschen sollen ihn unterzeichnen - gemäß dem Motto: 100.000 People for Peace - Hundertausend Menschen für den Frieden. Der Kirchenpräsident der UCC, Reverend John H. Thomas, wird den unterzeichneten Brief im Oktober dem Kongress in Washington übergeben.

Die UCC / UEK - Arbeitsgruppe der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) befürwortet dieses Vorhaben ihrer Partnerkirche - in der rheinischen Stellungnahme zur Friedensresolution der UCC heißt es: "We, the UCC / UEK working group in the Evangelical Church in the Rhineland (EKiR), thankfully read the Pastoral letter on the Iraq War. We want to assure You that Your words speak out to our hearts and we endorse Your great witness hoping it will help to find peace in Iraq and in the society as well".

Kritisch und selbstkritisch

Der Pastoralbrief klagt vor allem die Unterdrückung des irakischen Volkes und die Zerstörung der irakischen Gesellschaft durch amerikanische Truppen an: "Justified as a means to end oppression, this war has imposed the new oppression on the people of Iraq. Justified as the only way to protect the world from weapons of mass destruction, this war has led to the massive destruction of communal life in Iraq." Weiter wird der "tausendfachen Verlust amerikanischen Lebens" und die dadurch entstandenen Verletzungen der Angehörigen beklagt: "Thousands of precious American lives have been lost; thousend more have been altered forever by profound injuries."

Selbstkritisch bekennt das Leitungsgremium der UCC, als Kirche zu oft "wenig mehr als ein stummer Zeuge böser Taten" gewesen zu sein, dankt aber auch allen Pastorinnen und Pastoren, Frauen und Männern der Kirche, die mutig ihre Stimme erhoben hätten: "In the midst of our lament we give thanks - for pastors and laity who have raised courageous voices against the violence and the deceit." Das Collegium of Officers fordert abschließend in seinem Pastoralbrief ,„Scheitern und Irrtum anzuerkennen, die Sinnlosigkeit unseres derzeitigen Weges zu akzeptieren“ und das Ende des Krieges: "Today we call for an end of this war. To this end may we join protest to prayer."

 

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Samstag, 15. September 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 18. September 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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