Mirijam-Sonntag

... bis du, Debora, aufstandest

Die Geschichte der Richterin Debora aus dem Alten Testament steht im Mittelpunkt des diesjährigen Mirjamsonntags am 21.September. Dabei geht es um außergewöhnliche Beziehungen zwischen Frau und Mann angesichts von Unterdrückung, Krieg und Gewalt

Mirjamsonntag: Frauen stekcen die Köpfe zusammen Mirjamsonntag: Frauen stekcen die Köpfe zusammen

Seit 1998 feiert die Evangelische Kirche im Rheinland einen Sonntag im Jahr die Solidarität der Kirche mit den Frauen. Die Idee zu diesem Fest entstand während der "Dekade: Kirchen in Solidarität mit den Frauen". Ziel ist es Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen in der Kirche abzubauen. Als Namenspatronin wurde Mirjam gewählt, die Schwester Mose, weil sie vorbildhaft aufgetreten und dem Volk Israel vorangeschritten ist. So ist Mirjam für engagierte Frauen in Kirche und Theologie zur Leitfigur geworden.

Der Mirjamsonntag ist aber nicht nur etwas für Frauen. Schon im Vorbereitungsteam aus dem Kirchenkreis Wied waren Männer und Frauen beteiligt. Dieses Team hat Liturgievorschläge und Bausteine für einen Gottesdienst entwickelt, die in einem Arbeitsheft zusammengestellt sind. Und auch zu den Gottesdiensten am 21.September ist Frauen und Männer eingeladen.

Die Kollekte in den Kirchengemeinden ist am Mirjamsonntag für Projekte von Frauenhäusern der Diakonie bestimmt – Häuser, die rund um die Uhr für bedrohte Frauen und ihre Kinder offen stehen. Mit dem Geld aus der Kollekte sollen dringend benötigtes Mobiliar sowie Spielzeug für Kinder gekauft werden.

Das Arbeitsheft „...bis du, Debora, aufstandest“ ist erhältlich bei der Arbeitsstelle für Gottesdienst und Kindergottesdienst, Graf-Recke-Str. 209, 40237 Düsseldorf, Telefon 0211 / 66 74 14, Fax 0211 /  67 61 34.

 

 

 

11.09.2003

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 10. September 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 10. September 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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