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Flughafen Düsseldorf Am Flughafen Düsseldorf bietet die evangelische Airportseelsorge vielfältige Unterstützung an. Foto: Sven Teschke/Fotowiki

Airportseelsorge

Zwischen Abflug und Ankunft

Die evangelische Airportseelsorge am Düsseldorfer Flughafen sucht ehrenamtlich Mitarbeitende. Die Airportseelsorge unterstützt auf vielfältige Weise Reisende, aber auch die beruflich am Airport Tätigen.

„Hilfe, mein Koffer ist weg. Ich habe Angst davor, ins Flugzeug zu steigen. Mein Flug ist ausgefallen, was soll ich jetzt tun?“. Das sind zum Beispiel Dinge, die Reisende und ihre Angehörigen am Flughafen bewegen können und wo Airportseelsorger hilfreich zur Seite stehen können. Ein Pfarrer und zwanzig Ehrenamtliche nehmen sich der Menschen am Flughafen an – geben ihnen einen Reisesegen, helfen ihnen auf den Wegen durch den Flughafen und sorgen auch für Hilfe in Notsituationen.

Detlev Toonen ist Airportseelsorger am Flughafen Düsseldorf. Foto: ekir.de-Archiv Detlev Toonen ist Airportseelsorger am Flughafen Düsseldorf. Foto: ekir.de-Archiv

Neue Ausbildungsgruppe startet im Oktober

„Die Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiternden reichen von einfachen Fragen nach einem bestimmten Ort bis zur Hilfe in Notsituationen“, erläutert Airport-Seelsorger Detlev Toonen. „Gestern ging es zum Beispiel um die Vermittlung bei einem Konflikt zwischen der Bundespolizei und einer afrikanischen Familie.“ Laut Toonen sind die Mitarbeitenden zwischen 40 und 80 Jahren alt.

Wer sich vorstellen kann, ehrenamtlich bei der Airportseelsorge beim Dienst im Passagier-, Abholer- und Besucherbereich mitzuarbeiten, muss mindestens 25 Jahre alt sein, mobil und kommunikativ. Auch die Kenntnis einer Fremdsprache wie zum Beispiel Englisch sei wünschenswert, so Pfarrer Toonen.

Im Oktober beginnt die neue Ausbildungsgruppe, in der in vier Modulen praktische und theoretische Kenntnisse zum Arbeitsbereich „Seelsorge am Flughafen“ vermittelt werden. „Es geht um Kommunikation, die geistlich-theologische Dimension, ethische Fragen und Krisenbewältigung“, erklärt Toonen. Die Ausbildung führe über sieben Monate. Nach der Einführung würden monatlich mindestens vier Stunden ehrenamtlicher Einsatz erwartet. Außerdem gebe es Supervisionen und Fortbildungen.

Düsseldorf Airport ist der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen. 190 Ziele in 55 Ländern werden von Düsseldorf aus angeflogen. Täglich fertigt der Flughafen laut Beteiber bis zu 70.000 Passagiere ab. Am Standort Flughafen arbeiteten zudem rund 19.700 Männer und Frauen.

Ab sofort können sich Interessierte bei Detlev Toonen per Mail an detlev.toonen@dus.com und unter der Rufnummer 0211 / 42 12 17 72 informieren und anmelden.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 16. August 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 19. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / evdus, rtm / Foto: Flughafen Düsseldorf / 16.08.2013



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