Zum Bundestagsbeschluss

Beschneidung: Gesetzesregelung begrüßt

Die rheinische Ökumene-Chefin begrüßt das vom Bundestag beschlossene Gesetz zum Thema Beschneidung.

"Es gibt jüdischen und muslimischen Familien eine Rechtssicherheit, die für ein Leben in Deutschland notwendig ist", sagt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph. Auch wenn Christinnen und Christen die Beschneidung ablehnen und es innerhalb der Kirche durchaus Anfragen an diese religiöse Tradition gibt, ist das beschlossene Gesetz "eine wichtige Entscheidung" für Jüdinnen und Juden, Musliminnen und Muslime. Die Beachtung medizinischer Gesichtspunkte ist selbstverständlich, werde aber nun noch einmal besonders sicher gestellt. "Das begrüße ich ausdrücklich."

Der Bundestag hat am Mittwoch mit großer Mehrheit dem Gesetzesentwurf zugestimmt, der religiöse Beschneidungen minderjähriger Jungen erlaubt. Im Mai hatte das Kölner Landgericht diese Eingriffe als Körperverletzungen bewertet und damit für Diskussionsstoff gesorgt - und die nunmehrige gesetzliche Regelung ausgelöst.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 13. Dezember 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 13. Dezember 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 13.12.2012



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