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Das Bewerbungstraining für Pfarrerinnen und Pfarrer soll ihre Sicherheit in Bewerbungssituationen erhöhen. Das Bewerbungstraining für Pfarrerinnen und Pfarrer soll ihre Sicherheit in Bewerbungssituationen erhöhen.

Bewerbungstraining für Pfarrerinnen und Pfarrer

Damit Person, Anforderung und Gemeinde zusammenfinden

Der Titel beschreibt die Lage lakonisch: „Ich bewerbe mich um eine Pfarrstelle – andere aber auch“. So heißt das Bewerbungstraining für Pfarrerinnen und Pfarrer, das im Oktober in Düsseldorf stattfindet. Anmeldungen sind bis 18. September möglich.

„Pfarrerinnen und Pfarrer sollen sich aus der Betriebsamkeit des Alltags herausgenommen im Bewerbungstraining besser auf Bewerbungssituationen vorbereiten können“, erklärt zu dem Angebot Oberkirchenrat Christoph Pistorius, Leiter der Personalabteilung des Landeskirchenamts. Zwar ist das Training kein Novum. Dr. Volker A. Lehnert, Leitender Dezernent für Personalentwicklung, betont, das Training „ist nicht neu. Es wurde in den Zeiten der großen Bewerberzahlen entwickelt. Neu ist, dass nun allmählich Bewegung in das Gesamtsystem kommt, weil Pfarrerinnen und Pfarrer zunehmend auch wieder über Stellenwechsel nachdenken.“

Nicht mehr, nicht weniger - Lehnert zur Frage, ob in absehbarer Zeit sogar über Bewerbungen hinaus an Werbung gedacht ist: „Mit Werbung für den Pfarrberuf werden wir beginnen, wenn sich die Landessynode Anfang 2014 über die Pfarrstellenzahl 2030 verständigt hat.“

„Ich bewerbe mich um eine Pfarrstelle…“ – zu den möglichen Zielgruppen erklärt Oberkirchenrat Pistorius: „Dies ist ein hilfreiches Angebot für alle Pfarrerinnen und Pfarrer, im Besonderen jene, die in zeitlich befristeten Stellen, etwa auch landeskirchliche Stellen mit besonderem Auftrag sind.“

Reichlich Erfahrung

Das Bewerbungstraining wird von der Gemeindeberatung / Organisationsentwicklung (GO) der Evangelischen Kirche im Rheinland organisiert, steht über das Gemeinsame Pastoralkolleg einem weiteren Kreis von Pfarrerinnen und Pfarrern offen. Pistorius: „GO bietet sich als Anbieter in besonderer Weise an, weil dort reichlich Erfahrungen aus der Arbeit mit Presbyterien, Kreissynodalvorständen sowie Pfarrerinnen und Pfarrern besteht.“

Über den Sinn des Angebots sagt Pistorius: „Mir liegt daran, dass Person, Anforderung und Gemeinde so zusammenfinden, dass die Zusammenarbeit gelingt.“ Da hänge dann viel von der Qualität des Bewerbungsverfahrens, aber auch der Fähigkeit zu einer aussagekräftigen Bewerbung ab, die den Entscheidern einen belastbaren Eindruck über die Person ermöglicht.

Richtige Person für die richtige Stelle

Umgekehrt gibt es ja auch Workshops für Presbyterien zu professionellen Bewerbungsverfahren. Lehnert: „Es ist nach wie vor wichtig, dass die richtige Person auf die richtige Stelle kommt, gerade auch bei zurückgehenden Bewerberzahlen. Dies wird nur gewährleistet durch ein strukturiertes Verfahren, bei dem Stellenbeschreibung, Ausschreibung und Bewerbungskriterien sorgfältig aufeinander abgestimmt sind.“

Im Vordergrund des Trainings stehen die Erprobung des Bewerbungsverhaltens, die Gewinnung von Klarheit über die Anforderungen der Gemeinden sowie die Reflexion des Bewerbungsverhaltens, so Claudia Zimmer und Andreas Müller, die das Training leiten. Konkreter: Stellenbeschreibungen werden analysiert, eigene Fähigkeiten bewusst gemacht, Bewerbungsmappen besprochen, Bewerbungsschreiben erstellt sowie Bewerbungsgespräche geübt und ausgewertet.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 26. August 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 27. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 27.08.2013



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