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KD-Bank: Geschäftsjahr 2019

Kirchliche Anlagegelder finanzieren soziale Projekte

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) legt für das Geschäftsjahr 2019 erneut gute Zahlen vor: Die Bilanzsumme steigt auf mehr als 5,8 Milliarden Euro, das ist ein Zuwachs von drei Prozent.

Die bilanziellen Einlagen betragen 4,8 Milliarden Euro. Die Anlagen der Kunden in Wertpapieren inklusive Vermögensverwaltungen und Spezialfonds sind auf 3,7 Milliarden Euro angestiegen, das ist ein Plus von 9,3 Prozent. Die Kredite insgesamt legen um 10,3 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro zu, 285 Millionen Euro Kredite wurden neu zugesagt.

Ein Drittel der Kreditnachfrage stammt aus dem Bereich der Altenhilfe

Gut 30 Prozent (87 Millionen Euro) der neuen Kredite gingen an Einrichtungen für ältere Menschen. 20,2 Prozent (56,9 Millionen Euro) finanzieren Investitionen sozialer Einrichtungen von der Jugendhilfe bis zur Behindertenhilfe. Die restlichen Kreditmittel verteilen sich auf die Bereiche bezahlbarer Wohnraum, Gesundheitswirtschaft, lebendiges Gemeindeleben und Bildung. „Die starke Entwicklung im Kreditgeschäft zeigt, dass Finanzierungen für sozialverantwortliche Projekte ein weiterhin wachsender Markt sind. Die KD-Bank ist in diesem Segment sehr erfolgreich als bevorzugter Bankenpartner positioniert. Unser Know-how und unsere Erfahrung differenzieren uns klar von Wettbewerbern“, sagt Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie.

Herausforderung: Umweltschutz und soziale Belange verknüpfen
 
Ein Trend, der die Finanzwirtschaft bewegt und verändern wird, ist die Nachhaltigkeit. Ausgehend von der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und dem Pariser Klimaabkommen hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, im Dezember 2019 ein Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken veröffentlicht. Sie fordert Banken darin auf, sich strategisch mit Risiken aus der Klimakrise und aus nicht nachhaltigem Handeln auseinanderzusetzen. „Wir als Kirchenbank warnen davor, die soziale Dimension aus dem Blick zu verlieren. Die Armutsbekämpfung und der Umweltschutz müssen Hand in Hand gehen“, so Thiesler. Die Kirchenbank orientiere sich dabei an den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals), die das Spektrum einer gerechten, zukunftsfähigen und nachhaltigen Gesellschaft beschreiben. Der Schwerpunkt der Arbeit der Bank für Kirche und Diakonie liege dabei auf den klassisch diakonisch-sozialen Themen: Hilfe, Gesundheit und Bildung.

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ekir.de / KD-Bank/Susanne Hammans / 21.01.2020



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