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Brief von Präses und Oberkirchenrat

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                                                                                                                  Zum Schuljahresbeginn 2013/2014

An die
Religionslehrerinnen und Religionslehrer im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,

die Anfangszeit des neuen Schuljahres möchten wir gerne nutzen, Ihnen allen sehr herzlich für Ihren Einsatz im Evangelischen Religionsunterricht zu danken.

Als Religionslehrerinnen und –lehrer stehen Sie heute vor hohen fachlichen und persönlichen Herausforderungen. Sie müssen oftmals „nachholen“, was an religiöser Sozialisation in der Familie nicht stattgefunden hat. Sie sollen Orientierung vermitteln in einem Umfeld, das religiöse Orientierungen im öffentlichen Leben zurückdrängt und Religion zur Privatsache erklärt. Sie sollen jungen Menschen, die sich häufig in ihrer Kirche nicht zu Hause fühlen, helfen, die eigene Religion und Konfession kennenzulernen und den Dialog mit anderen zu führen.

Wir haben hohen Respekt vor Ihrem Engagement und Ihrer Fachkompetenz, mit denen es Ihnen immer wieder gelingt, Schülerinnen und Schüler aus evangelischer Perspektive mit dem christlichen Glauben bekannt zu machen. In Ihrem Unterricht lernen sie, unsere christlich geprägte Geschichte und Kultur zu verstehen. Sie helfen ihnen, eigene Überzeugungen in wichtigen Lebensfragen zu finden und ermutigen sie, im Alltag für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten. In einer Welt, die sich rasant verändert und Kindern und Jugendlichen nicht immer freundlich begegnet, versuchen Sie, Zuversicht und Perspektiven für das Leben aus dem christlichen Glauben aufzuzeigen.

Sie sind in vielfacher Hinsicht „Brückenbauer“ zwischen Schule und Kirche und nehmen in Ihrer Arbeit oft genug einen kaum zu überschätzenden Dienst für das Evangelium in der Gesellschaft wahr. Dafür möchten wir Ihnen ganz ausdrücklich unsere Hochachtung und unseren Dank aussprechen.

Ihre Kirche bietet Ihnen für diese wichtige Arbeit Unterstützung und Begleitung an: durch die Fortbildungs-, Beratungs- und Materialangebote des Pädagogisch-Theologischen-Institutes in Bonn, des Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstitutes in Landau (EFWI), der Schulreferate und der Bezirksbeauftragten in den Kirchenkreisen sowie der Gemeinschaft Evangelischer Erzieher (GEE). Guter Religionsunterricht braucht regelmäßige Fortbildung – und Religionslehrerinnen und –lehrer brauchen für ihre anspruchsvolle Arbeit die Vergewisserung und Begleitung durch die Kirche.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen, die Ihre Kirche Ihnen anbietet.

 

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen, für Sie persönlich und für Ihre Arbeit in Schule und Religionsunterricht.

Mit herzlichen Grüßen

Präses Manfred Rekowski                                                            Oberkirchenrat Klaus Eberl

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 15. August 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 30. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / 30.08.2013