Brot für die Welt

Schrittmacher für die Energiewende sein

Brot für die Welt konnte im vergangenen Jahr 13,5 Prozent mehr Spenden als 2009 verzeichnen. Das Gesamtergebnis war mit 62,1 Millionen Euro das viertbeste in der Geschichte.

Luftaufnahme von illegaler Brandrodung in Argentinien. Die so gerodeten Flächen werden meist für den industriellen Anbau von Soja, Zuckerrohr oder Färberdistel genutzt. Foto: Brot für die Welt LupeLuftaufnahme von illegaler Brandrodung in Argentinien. Die so gerodeten Flächen werden meist für den industriellen Anbau von Soja, Zuckerrohr oder Färberdistel genutzt. Foto: Brot für die Welt

Dies wurde auf der Bilanzpressekonferenz heute bekannt gemacht. Aus der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) kamen 4,7 Millionen Euro Spenden. Das sind fast 500.000 Euro mehr als im Vorjahr. Somit steht die EKiR nun an dritter Stelle der Landeskirchen.

Auf der Pressekonferenz lobte die Direktorin Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel einerseits die Energiewende und speziell das Engagement der Kirchen und Zivilgesellschaften dafür: „Deutschland hat jetzt mehr denn je die Chance, sich zum Schrittmacher für alternative, zukunftsfähige Energiekonzepte zu machen.“

Füllkrug-Weitzel mahnte aber auch die Risiken der Energiewende an. So kritisierte sie, dass ursprünglich für den weltweiten Klimaschutz vorgesehene Mittel nun für die Energiewende hierzulande bereitgestellt würden. Auch den Boom der Bio-Kraftstoffe sah Füllkrug-Weitzel kritisch.

Am Vormittag hat der Bundestag den Atom-Ausstieg beschlossen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 30. Juni 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 30. Juni 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / kw / 30.06.2011



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