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Patricia Meckenstock, Pflegerische Abteilungsleitung und leitende Hebamme, mit Stefanie Naffin und ihrer Tochter Josie, die am 30. Juli im Florence-Nightingale-Krankenhaus geboren wurde. Foto: Bettina Engel-Albustin Patricia Meckenstock, Pflegerische Abteilungsleitung und leitende Hebamme, mit Stefanie Naffin und ihrer Tochter Josie, die am 30. Juli im Florence-Nightingale-Krankenhaus geboren wurde. Foto: Bettina Engel-Albustin

Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf

Nah am Patienten, modern in der Versorgung

Zufriedenstellende Beratung im Vorfeld, herzliches Personal und schnelle Antworten auf alle Fragen während und nach der Behandlung – was sich heutzutage jede Patientin, jeder Patient von einem Krankenhaus wünscht, bietet das Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf-Kaiserswerth.

„Nach der Kreißsaal-Besichtigung haben wir uns für dieses Krankenhaus entschieden“, erzählt Stefanie Naffin, die Ende Juli ihre Tochter Josie im Düsseldorfer Norden zur Welt brachte. „Das Familienkonzept hat mich und meinen Mann überzeugt. Uns ist alles genau erklärt worden, wir haben uns hier sehr wohlgefühlt“, sagt die 27-Jährige aus Duisburg, die selbst ausgebildete Kinder- und Krankenpflegerin ist.

Das 1975 eröffnete evangelische Krankenhaus, dessen Vorgänger das 1836 entstandene Hospital am Kaiserswerther Markt und das 1885 errichtete Fronbergkrankenhaus waren, wurde von Juni 2012 an aufwändig umgebaut und modernisiert. Eine neue Eingangshalle, die Patientenbücherei und die Chefarztambulanz sind nur einige Teile, die für insgesamt 80 Millionen Euro neu- oder umgestaltet wurden.

Schwerpunkt Familienmedizin

Bei einem Rundgang mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann wurden nach Beendigung der zweiten Bauphase nun die neue Geburtshilfe sowie die Kinderintensiv-Station vorgestellt. „Die Krankenhaus-Finanzierung ist ein schwieriges Thema in Nordrhein-Westfalen. Ich besuche inzwischen häufiger 150-jährige Jubiläen als Einweihungen“, sagt Minister Laumann, der sich angetan von den medizinischen Möglichkeiten zeigte.

Die farbenfroh gestaltete Kinderintensiv-Station bietet mittlerweile drei Mal so viel Platz wie zuvor und ist dank einer Wand-an-Wand-Lösung unmittelbar mit den Kreißsälen, der Pränatalmedizin und der Wochenbettstation verbunden. Effizienter betreuen und arbeiten – das soll im Düsseldorfer Norden künftig noch besser funktionieren. „Ein Schwerpunkt im Florence-Nightingale-Krankenhaus ist die Familienmedizin. Wir sind die führende Klinik für Geburtshilfe in Düsseldorf, in NRW stehen wir auf Platz drei“, ordnet Krankenhaus-Direktor Dr. Holger Stiller ein.

Kurze Wege

„Die individuelle Betreuung, die kurzen Wege und die Tatsache, dass jederzeit Kontaktaufnahme mit dem Personal möglich ist, stellt gerade unsere Patientinnen auf der Geburtsstation zufrieden“, sagt Patricia Meckenstock, Pflegerische Abteilungsleitung und leitende Hebamme in der Kaiserswerther Diakonie.

Eine enge Zusammenarbeit gibt es zudem mit der Stiftung „Sterntaler“, die das kostenlose Babylotsen-Projekt der Florence-Nightingale-Klinik unterstützt. Dabei wird Schwangeren und frischgebackenen Eltern geholfen. Mit ausgebildeten Hebammen oder bei der Vermittlung zu Sozialdienst, Elternberatung oder Familienzentren.

"Alle integriert"

„Die Mutter-Kind-Bindung steht hier an erster Stelle“, erzählt Stefanie Naffin. „Alle haben alle integriert, auch meinen Mann und meinen Sohn. Das und die direkte Anbindung zur Kinderklinik sind bestimmte Kriterien, die für uns als Familie besonders wichtig waren.“ Und für andere werdende Eltern in Zukunft sein werden. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus kommen pro Jahr mehr als 2.500 Kinder zur Welt.

Die Kaiserswerther Diakonie wurde 1836 von Pfarrer Theodor Fliedner und seiner Frau Friederike gegründet. In den Jahren 1850/51 arbeitete dort die englische Krankenschwester Florence Nightingale, die später Namensgeberin war. Sie gilt als Pionierin moderner Krankenpflege.

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ekir.de / Tobias Kemberg / 08.08.2018



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