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Präses Schneider predigt Heiligabend in Düsseldorf

Im Kind in der Krippe begegnet Gott selbst den Menschen

Pressemitteilung Nr. 167/2012

In Jesus Christus, dessen Geburt die Christenheit an Weihnachten feiert, begegnet Gott selbst den Menschen. Daran hat Präses Nikolaus Schneider in der Christvesper an Heiligabend erinnert (vgl. Sperrfrist!): „Wer bei dem Kind in der Krippe nur seine augenscheinliche Herkunft wahrnimmt, verschließt sein Herz für die Weihnachtsbotschaft der Engel. Wer in Jesus Christus nur vordergründig den Zimmermannssohn aus Nazareth erkennt, verschließt sein Herz für die große Liebesgeschichte Gottes mit uns Menschen. Christlicher Glaube braucht das Vertrauen, dass uns in Jesus Christus Gott selbst begegnet. Wenn wir in dem Kind in der Krippe Gottes Gegenwart und Liebe erkennen, dann wird unsere Weihnachtsfreude nicht in den Banalitäten unseres Alltages untergehen. Dann erwächst aus unserer Festtagsfreude heute Abend ein ,Dennoch-Vertrauen’, das uns auch in unsicheren und schweren Zeiten und selbst durch den Tod hindurch zu tragen vermag“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in seiner Predigt in der Düsseldorfer Johanneskirche.

Glaube ist mehr als religiöser Festtagszauber

„Christlicher Glaube ist mehr und anderes als ein religiöser Festtagszauber oder ein liturgisches Sahnehäubchen auf besondere Anlässe und Tage unseres Lebens. Und die biblische Weihnachtsbotschaft ist mehr und anderes als menschliche Rührung und Freude über ein neugeborenes Kind“, so Nikolaus Schneider. Dieses Kind, das in der Heiligen Nacht in Bethlehem geboren wurde, könne nur dann zum Heiland und Retter der Menschen werden, „wenn wir in ihm das Angesicht Gottes erkennen. Nachhaltige Weihnachtsfreude wird uns nur zuteil, wenn wir darauf vertrauen, dass in diesem Krippenkind Gottes Liebe und Gottes Wort menschliche Gestalt angenommen haben.“

Zum christlichen Glauben gehöre aber auch die Demut, „dass niemand außer Jesus Christus Gott wahrhaftig und vollständig kennt“. Zum gewohnten Alltag des Glaubens gehöre immer auch die Erfahrung, dass Gott sich dem menschlichen Denken und Verstehen entziehe. „Sein Tun und Wirken bleiben uns letztlich unbegreifbar und unerklärbar“, sagte der 65-jährige Theologe: „Die Erkenntnis der absoluten Wahrheit Gottes gehört – leider! – nicht zu unserem menschlichen Maß. Menschliche Absolutheitsansprüche – seien sie theologisch oder säkular – führen letztlich immer zur Unterdrückung der Freiheit und der Rechte anderer Menschen. Und nur zu oft hinterlassen Absolutheitsansprüche von Menschen eine Blutspur. Denn nur zu oft werden sie mit Terror und Gewalt durchgesetzt. Das zeigt uns der Blick zurück in die Geschichte – leider Gottes auch der Blick zurück in unsere eigene Kirchengeschichte.“ Deshalb sollten Christenmenschen – wie es die Engel in der Weihnachtsgeschichte singen – Gott in der Höhe ehren, „indem wir uns in Demut und Bescheidenheit üben und allen menschlichen Absolutheitsansprüchen bei uns selbst und bei anderen widerstehen. Geben wir Gott die Ehre hier auf der Erde, indem wir die Liebesgeschichte Gottes in Jesus Christus weiterschreiben und weiterleben als eine Geschichte von Gottes ganz besonderer Nähe zu den Armen, Unterdrückten und Leidenden unserer Welt. Ehren wir Gott in der Höhe, damit die Verheißung von Gottes Frieden auf Erden bei uns Menschen auch in unserer Gegenwart Wurzeln schlagen und Früchte tragen kann“, appellierte Präses Nikolaus Schneider an die weihnachtliche Festgemeinde.

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 16. Januar 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 16. Januar 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 16.01.2013



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