EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr
koepfe.ekir.de

Gustav Heinemann: kein halber Christ

Ein überlebensgroßes Porträt des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann (1899 - 1976) ziert nun eine Wand im Treppenhaus auf der dritten Etage im Düsseldorfer Landeskirchenamt. Gestaltet wurde es von dem Kölner Künstler Harald Klemm.

„Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn“ – diese viel zitierte Einschätzung des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann, habe dieser für sein eigenes Leben auch konsequent beherzigt, erklärte der rheinische Archivdirektor Stefan Flesch bei der Vorstellung des Heinemann-Porträts im Düsseldorfer Landeskirchenamt. Heinemann sei bis zu seinem 30. Lebensjahr „religiös – gelinde gesagt – unmusikalisch gewesen“. 

Wie er sich dann doch zu einem fest im Christentum verwurzelten Menschen und Politiker entwickelt hat,der im NS-Staat für die Bekennende Kirche stritt, erläuterte Flesch in seiner Ansprache, die als Audiodatei (direkt unter dem Video) zu diesem Artikel abspielbar ist.

Das Heinemann-Gemälde, geschaffen vom Kölner Künstler Harald Klemm, ist Teil der Porträt-Sammlung „Kirchenköpfe“, die an den Wänden des Landeskirchenamtes gezeigt wird. Die rheinische Kirche würdigt damit  Persönlichkeiten, die sie bewegt und verändert haben. In den kommenden Jahren soll die Sammlung auf 21 Porträts anwachsen.

Mehr Informationen über Leben und Wirken von Gustav Heinemann  – und über weitere „Kirchenköpfe“ – gibt es unter www.koepfe.ekir.de.

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / red, Video: Marcel Kuß / 16.09.2019



© 2019, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.