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Ohne Worte Präses Rekowski (links) und Künstler Helmut Schneider vor der Collage "Ohne Worte".

Kunstwerk

„Ohne Worte“ im Präsesbüro

Die Collage, die jetzt im Büro von Präses Manfred Rekowski ihren Platz gefunden hat, zeigt Lebensmittel in Fülle. Doch der schöne Schein trügt: Das Werk des Künstlers Helmut Schneider macht auch den Mangel und das Elend hinter dem Überfluss sichtbar.

Das Bild hat es Präses Manfred Rekowski angetan: Auf 140 mal 140 Zentimetern drängen sich Bilder aus Werbeprospekten, die Obst, Gemüse, Fleisch und Backwaren zeigen, zu einer bunten, irritierenden Collage zusammen. Entdeckt hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland das Werk beim Besuch einer Ausstellung der Künstlergruppe „Strichstärke“ beim 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag im Juni in Hamburg. „Strichstärke“ ist eine Initiative der Evangelischen Stiftung Hephata in Mönchengladbach, die Menschen mit psychischen Behinderungen und Lernschwächen einen kreativen Freiraum bietet.

Helmut Schneider, der das Bild mit dem Titel „Ohne Worte“ geschaffen hat, hat bisher eher Acrylbilder von verträumten, romantischen Orten gemalt. Doch das Thema des Kirchentags „Soviel du brauchst“ hat ihn zu einer anderen Technik angeregt, und so ist die Collage entstanden, die sich Präses Rekowski jetzt für sein Amtszimmer im Landeskirchenamt für ein Jahr ausgeliehen hat:

„Das Bild zeigt nicht nur das bunte, pralle Leben, wie man auf den ersten Blick meint“, erklärt Rekowski und sagt, warum er sich für dieses Werk entschieden hat: „Wenn man genau hinsieht, dann entdeckt man zwischen den bunten Bildern auch Bilder von Menschen, die in Not und Elend leben. Man sieht quasi die Kehrseite der Medaille. Diesen Kontrast, der förmlich zum Nachdenken zwingt, finde ich anregend und bewegend.“

Mehr über Helmut Schneider, die Collage „Ohne Worte“ und die Künstlergruppe „Strichstärke“ ist im Hephata-Magazin Ausgabe 32 veröffentlicht, online verfügbar unter www.hephatamagazin.de.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 21. August 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 21. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / jpi / 22.08.2013



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