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Ökumenischer Gottesdienst in Essen erinnert an Martin Luther King

„Gottes Träume drängen auf die Straße, in die Gespräche mit Kollegen“

Pressemitteilung Nr. 26/2019

Essen. Ohne Visionen und Träume kann sich nach der rheinischen Oberkirchenrätin Barbara Rudolph das Gesicht der Erde nicht zum Besseren verändern. „Träume mögen in der Schlafkammer und in der Stille entstehen, aber Gottes Träume drängen in die Welt, in die Öffentlichkeit, auf die Straße, in die Gespräche mit Kollegen, Nachbarinnen und in den Familienkreis“, sagte das hauptamtliche Mitglied der rheinischen Kirchenleitung in einem ökumenischen Gottesdienst in der Essener Erlöserkirche am Sonntag, 27. Januar 2019.

Unter dem von Martin Luther King entlehnten Slogan „I have a dream“ erinnerten das Bistum Essen und die Evangelische Kirche im Rheinland an den amerikanischen Pastor und Bürgerrechtler, der am 15. Januar 1929 geboren wurde. Der Traum von einer gewaltfreien Gesellschaft habe ihm die Sinne geschärft für das von Menschen gemachte Unrecht der Rassentrennung. „Wie sehr brauchen wir den Blick der Träumenden, die das Unmögliche für selbstverständlich halten und das Selbstverständliche für unmöglich“, sagte Rudolph in einer Dialogpredigt, die sie gemeinsam mit dem Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann hielt.

„Martin Luther Kings Traum hörten am 28. August 1963 Hunderttausende, sahen Millionen im Fernsehen, hat Generationen geprägt“, sagte Rudolph weiter in der Essener Erlöserkirche. „Die Demonstration ,Aufstehen gegen rechts! Wir sind mehr!‘ in Essen im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie diese Stadt, die Gesellschaft, wie wir selbst es nötig haben, dass Träume aus den Hinterzimmern in die vernehmbare Öffentlichkeit ziehen. Sicher gibt es auch die stillen, unauffälligen und behutsamen Momente von Gottes Nähe, wie in der ökumenischen Hospizarbeit, in der ehrenamtlichen Arbeit bei den Tafeln, bei der Unterstützung von Caritas und Diakonie für Arbeitslose.“ Die Bibel liebe Träume und sie verspreche, dass Gott uns Träume schenkt, damit wir wachsam für seine Verheißung bleiben.

 

Hinweis für die Medien: Der Wortlaut der Dialogpredigt hängt zu Ihrer Verwendung an. Es gilt das gesprochene Wort.

 

Veranstaltungshinweis: Am Samstag, 9. Februar 2019, 19 Uhr, und am Sonntag, 10. Februar, 18 Uhr, laden die Evangelische Kirche im Rheinland, das Bistum Essen, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden und die Stiftung Creative Kirche Witten zur Uraufführung des Chormusicals „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ in die Grugahalle Essen. Daran wirken insgesamt 2400 Sängerinnen und Sänger mit.

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Essen / EKiR-Pressestelle / 27.01.2019



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