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Tag der Organspende am 2. Juni – ein Betroffener berichtet

„Eine Organspende ist eine Chance, christliche Nächstenliebe zu leben“

Pressemitteilung Nr. 92/2018

Saarbrücken/Bonn. Eine Organspende für einen todkranken Menschen ist aus Sicht des evangelischen Pfarrers Wolfgang Dorp (Alfter bei Bonn) eine Chance, Nächstenliebe zu leben. Bei seiner Arbeit als ehrenamtlicher Seelsorger und Patientenbegleiter in der Dialyseabteilung der Uniklinik Bonn erlebe er „aus der Nähe mit, welch ein Geschenk eine Nierenspende für die Betroffenen ist“, sagt der 68-Jährige, der selbst nach Jahren als Dialysepatient eine neue Niere eingepflanzt bekam. Die Transplantation habe ihm viele neue Lebensmöglichkeiten eröffnet.

Angesichts vieler Betroffener, die dringend auf ein Spenderorgan angewiesen sind, wirbt Dorp dafür, sich bewusst mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen. Viele Menschen seien dazu offenbar nicht bereit, da sich mit der Frage der Organspende auch die Tabuthemen Tod und eigene Endlichkeit verbänden.

Dorp äußert auch Verständnis dafür, dass Menschen eine Organspende ablehnen. Die Entscheidung darüber, ob man Organspender sein wolle, sollte jeder rechtzeitig für sich selbst treffen. „Ich habe eine Ausbildung als Trauerbegleiter gemacht und sehe auch, dass Angehörige, die an einem Sterbebett stehen, völlig überfordert sind mit der Frage, ob sie jetzt einer Organspende zustimmen.“

Informationen über das Thema Organspende gibt der bundesweite Tag der Organspende, der am 2. Juni 2018 in Saarbrücken ausgerichtet wird. Er wurde 1983 von Betroffenen ins Leben gerufen und findet jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt. Eröffnet wird der Tag mit einem ökumenischen Dankgottesdienst in der Ludwigskirche. Organempfänger, Angehörige von Spendern, Klinikseelsorger und Transplantationsmediziner wirken mit.

Info zum Tag der Organspende: www.organspendetag.de

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Saarbrücken/Bonn / EKiR-Pressestelle / 30.05.2018



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