Pressearchiv
  • Pressearchiv 2018
    mehr
  • Pressearchiv 2017
    mehr
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

Am Sonntag ist Deutscher Orgeltag/Schätze entdecken

Orgeln – seit Jahrhunderten die Stars der Kirchenmusik

Pressemitteilung Nr. 126/2018

Düsseldorf. Sie gehören zu Kirchen wie die Glocken im Turm: Orgeln bilden das Rückgrat der Kirchenmusik und erklingen fast in jedem Gottesdienst. Seit Dezember 2017 sind Orgelbau und Orgelmusik auch Teil des immateriellen UNESCO-Kulturerbes der Menschheit. Der Deutsche Orgeltag am Sonntag, 9. September 2018, der immer zeitgleich mit dem Tag des offenen Denkmals stattfindet, weist mit Veranstaltungen in vielen Kirchengemeinden auf die kulturelle Bedeutung der Orgel hin.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland sorgen 150 hauptamtliche und rund 1100 nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und -musiker dafür, dass Orgelmusik in Gottesdiensten und Kirchenkonzerten ihren Platz behält. In fast jeder der 1200 Kirchen und Kapellen auf dem Gebiet der rheinischen Kirche gibt es ein solches Instrument, erläutert der Orgelsachverständige der Evangelischen Kirche im Rheinland, Elmar Sauer. „Jede Orgel ist eine Einzelanfertigung. So unterschiedlich die Kirchengebäude, so individuell sind auch die dafür konzipierten und in Handarbeit angefertigten Instrumente“, sagt Sauer.

Besondere Orgelschätze hat die rheinische Kirche zum Beispiel im Gebiet an Mosel und Rhein. Dort prägte von 1717 bis 1906 die Orgelbauerdynastie Stumm in sechs Generationen den Instrumentenbau. Ihre Werkstatt lag in Sulzbach bei Rhaunen auf dem Hunsrück. 370 Stumm-Orgeln sind nachgewiesen, etwa 140 davon erhalten oder teilweise erhalten. Die ältesten Instrumente stehen in Münstermaifeld (1722), in der evangelischen Kirche Rhaunen (1723), der evangelischen Kirche Hottenbach (1737) und in der evangelischen Kirche Sulzbach (1746).

Geschichte der Orgel reicht weit zurück

Die Geschichte der Orgel reicht bis in die Antike zurück. „Belegt ist, dass schon die alten Griechen um 250 vor Christus sogenannte Wasserorgeln kannten“, erklärt Elmar Sauer. Ende des 13. Jahrhunderts wird die Orgel als einziges Instrument in der Messe zugelassen. Ab dem 14. Jahrhundert beginnt der Orgelbau in Stadtkirchen und Klöstern. Warum die Orgel das klassische Instrument der Kirchenmusik geblieben ist, erklärt der Orgelsachverständige Sauer so: „Vermutlich entdeckte man früh, dass der natürliche, durch Luft erzeugte Klang von Orgelpfeifen dem menschlichen Gesang sehr ähnlich ist und man diesen deshalb auf diese Art sehr gut im Gottesdienst unterstützen kann. Die klanglich vielseitige Orgel vermag Worte musikalisch zu interpretieren und ihnen damit eine weitere Dimension zu verleihen.“

Am 8. Deutschen Orgeltag bieten Kirchengemeinden deutschlandweit Konzerte und Veranstaltungen rund um das Instrument Orgel an. Eine Terminübersicht gibt es unter: http://www.orgeltag.de/nc/veranstaltungen.html

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 07.09.2018



© 2018, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.