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Präses Rekowski predigt zur Fusion in der Kirchengemeinde Schöller

Hoffnung entsteht, wo Menschen sich für ihre Mitmenschen einsetzen

Pressemitteilung Nr. 165/2018

Wuppertal. Wer sich, wie Jesus, für Schwache und am Rande stehende Menschen einsetzt, ermöglicht Hoffnung und lässt wieder an das Gute glauben. Darauf hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski in seiner Predigt zum 1. Advent in der Evangelisch-reformierten Kirche Schöller hingewiesen.

Wie in der Geschichte aus dem Matthäusevangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem zeige der Advent, so Rekowski, wie Gott zu den Menschen kommt: als jemand, der Veränderung bewirken will, wo Macht missbraucht und menschenverachtende Politik gemacht werde; als jemand, der auf die Kraft der Güte setzt, und diese Güte zu den Menschen bringe.

Hoffnung entstehe, wenn Kirchengemeinden Fremden gegenüber gastfreundlich seien und wenn Kirche Menschen in Situationen begleite, die nicht auszuhalten sind, wie etwa im Hospiz, sagte der 60-jährige Theologe. Hoffnung wachse auch, wenn Menschen eine zweite Chance bekämen, wie das in der diakonischen Arbeit geschehe, oder wenn sie Hilfe zur Selbsthilfe erhielten durch die Arbeit der evangelischen Hilfsorganisation Brot für die Welt.

Rekowski predigte im Abschiedsgottesdienst der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schöller. Die seit 1530 selbstständige Gemeinde in Wuppertal, die allerdings zum Kirchenkreis Niederberg gehört, schließt sich zum 1. Januar 2019 mit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Gruiten zur Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Gruiten-Schöller zusammen.

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Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 02.12.2018



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