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Kirchenleitung ruft Gemeinden zu weiteren Schritten in der Ökumene auf

Gastfreundschaft beim Mahl ist wichtige Station auf dem Weg zur Einheit

Pressemitteilung Nr. 103/2018

Düsseldorf. Angesichts der Auseinandersetzungen in der römisch-katholischen Kirche über die Zulassung von evangelischen Partnerinnen oder Partnern in konfessionsverbindenden Ehen zur Eucharistie hat die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Kirchengemeinden aufgerufen, die eigene Position zum Abendmahl und zur Kirchengemeinschaft selbstbewusst ins Gespräch zu bringen. In einem Brief der Kirchenleitung an die Leitungen der 694 Gemeinden heißt es: „Für die Evangelische Kirche in Rheinland steht fest: Alle Getauften sind Gäste am Tisch des Herrn. Er lädt uns ein, und dankbar erleben und feiern wir in unseren Gottesdiensten die Abendmahlsgemeinschaft aller Getauften. Die Überwindung aller Lehrunterschiede ist nach evangelischem Verständnis keine Voraussetzung für die Gemeinschaft im Abendmahl. Vielmehr ist die Gastfreundschaft beim Abendmahl eine wichtige Station auf dem Weg zur sichtbaren Einheit der Kirche Jesu Christi. Wir werden nicht müde, immer weiter daran zu erinnern, dass aus protestantischer Sicht Gottes Gastfreundschaft beim Abendmahl durch nichts und niemanden in Frage gestellt werden kann.“

Zugleich bittet die Kirchenleitung die Kirchengemeinden, trotz aller Enttäuschungen und Rückschläge „die positiven Erfahrungen und Fortschritte gelebter Ökumene gerade in den vergangenen Monaten nicht (zu) vergessen: von den Vereinbarungen zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht über gemeinsam genutzte Gemeindezentren, Initiativen zur gemeinsamen Fortbildung Ehrenamtlicher in der Seelsorge bis hin zur ökumenischen Notfallseelsorge.“

Die Kirchengemeinden werden ermutigt, angesichts manchen Unmuts über die aktuelle Entwicklung in der Ökumene weitergehende Schritte mit den römisch-katholischen Geschwistern zu gehen und so Zeichen der Hoffnung und Versöhnung zu setzen, wo Unfrieden und Bitterkeit Raum gewönnen. Die wachsende Meinungsvielfalt in der katholischen Schwesterkirche zeige, „dass – gegen manche Widerstände – viele neue Aufbrüche in ihr wahrzunehmen sind“. Zu einer evangelischen Haltung gehöre es dabei allerdings auch, fair miteinander umzugehen und Kontroversen im direkten Gespräch anzusprechen.

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 28.06.2018



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