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Regierungschef des Saarlandes besuchte die rheinische Landessynode

Ministerpräsident Tobias Hans: Der Jugend eine größere Rolle zubilligen

Pressemitteilung Nr. 10/2019

Bad Neuenahr. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, jungen Menschen in der Diskussion um die Zukunftsfragen der Gesellschaft mehr Einfluss zuzubilligen. „Es ist doch gerade der Elan, die Schaffenskraft, der Wille junger Menschen, Neues zu entdecken, der aus meiner Sicht am besten geeignet ist, den Nährboden für totalitäre Systeme, für Nationalismus und den zornigen Zynismus der Populisten trockenzulegen“, sagte Hans am Montagnachmittag vor der rheinischen Landessynode in Bad Neuenahr. Er begrüßte es, dass die Evangelische Kirche im Rheinland ihrer Landessynode eine Jugendsynode vorangestellt habe: „Ich finde das eine klasse Idee.“

Das Jahr 2019 stelle Gesellschaft und Politik vor große Herausforderungen, unterstrich Hans. Die Verlässlichkeit der Beziehungen zwischen Staaten werde geringer, die Ich-Bezogenheit in der Politik immer stärker. Das Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen gehe in einer immer globaler werdenden Welt zurück. Gleichzeitig rückten Not und Elend, die in vielen Teilen der Welt herrschten, immer näher an uns heran. Politik und Kirche müssten deshalb alles daran setzen, „dass unsere Gesellschaft heiler wird“. Dazu gehöre auch, sich für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und für eine gerechtere Verteilung der Mittel stark zu machen.

 

 

 

 

 

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt vom 6. bis 11. Januar 2019 in Bad Neuenahr. Sie ist das oberste Leitungsgremium der mit mehr als 2,5 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 206 stimmberechtigte Mitglieder (sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen) aus den 37 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland.

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Bad Neuenahr / EKiR Pressestelle / 07.01.2019



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