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Frauenhilfe

Gerechtigkeitslücke bei den Renten: Unterschriften gesammelt

Engagement gegen die Gerechtigkeitslücke bei den Renten von Frauen: Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland unterstützt mit einer Unterschriftenaktion die Forderungen der Aktionsgruppe „Mütter für Rentengerechtigkeit“.

Genau 3.359 Unterschriften sind zusammengekommen. Sie wurden jetzt vom Verwaltungsrat an die Sprecherin der Aktionsgruppe überreicht. Die Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland, Dagmar Müller, erklärt: „Es gehört zu unseren Aufgaben, das gesellschaftliche Leben aus Frauenperspektive zu betrachten und auf Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Unser Ziel ist es, Frauen zu stärken und ihren Lebensalltag zu erleichtern. Das Risiko der Altersarmut insbesondere bei Frauen, die vor 1992 Kinder geboren und erzogen haben, ist ein Thema, das uns als Landesverband schon sehr lange begleitet.“

Die derzeitige Berechnung benachteiligt Mütter, die Kinder vor besagtem Jahr 1992 geboren haben, heißt es in der Unterschriftenaktion erläuternd. Denn sie bekommen pro Kind und dessen Erziehung nur ein statt drei Jahre als Rentenentgeltpunkt angerechnet, werden also entsprechend finanziell benachteiligt. Ppro Kind entspriche dies 56,14 Euro weniger Rente jeden Monat. Durch Gesetzesänderung solle diese Gerechtigkeitslücke bei Erziehungsrenten ausgeglichen werden.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 28. August 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 28. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 28.08.2013



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