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Präses fordert kurzfristige humanitäre Lösung für 33 Geflüchtete

Kein Land in Sicht: Rettungsschiff darf nicht in Italien und Malta anlegen

Pressemitteilung Nr. 180/2018

Düsseldorf. Nachdem das zivile Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ am Samstag, 22. Dezember 2018, 33 Menschen auf dem Mittelmeer aus Seenot gerettet hat, lehnen es die Behörden in Italien und auf Malta ab, die Geretteten aufzunehmen. Deshalb fordert Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, von den Ländern der Europäischen Union eine kurzfristige humanitäre Lösung: „Hier sind sicher auch Deutschland und andere europäische Länder gefragt“, schreibt Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, in seinem aktuellen Präsesblog.

Nach eigenen Angaben der Rettungsorganisation hat die „Sea-Watch 3“ 33 Personen aufgenommen; darunter vier Frauen, drei Teenager und drei Kinder. Keine 24 Stunden zuvor habe die spanische „Open Arms“ bereits mehr als 300 Schiffbrüchige aufgenommen.

„Es sieht so aus, dass die ,Sea-Watch 3‘ mit den 33 Flüchtlingen Weihnachten auf dem Mittelmeer verbringen wird, ohne dass es eine Perspektive für eine humanitäre Lösung gibt: kein Land in Sicht!“, schreibt Präses Rekowski: „Es zeigt sich wieder einmal, dass nach wie vor tragfähige humanitäre europäische Lösungen in der Flüchtlingspolitik fehlen – und das nicht nur zur Weihnachtszeit.“ Für 2019, das Jahr der Wahlen zum Europaparlament, mahnte der 60-jährige Theologe dringend eine grundlegende Regelung in der EU an.

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 23.12.2018



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