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hauptamtliche Mitglieder der Kirchenleitung

Die Landessynode wählt im Januar 2021 neue hauptamtlche Mitglieder der Kirchenleitung bzw. kann die bisherigen Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber bestätigen:

Präses

 

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland wählt zum 20. März 2021 für die Amtszeit bis Februar 2029

                                         die oder den „Präses“ (w/m/d)

                                         als geistliche Leitung

                                         der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Sie/er ist Vorsitzende/r der Landessynode und der Kirchenleitung.

 

Der Dienstort ist das Landeskirchenamt in Düsseldorf.

 

Zur Kandidatur für dieses Amt bringen Sie mit:

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Ev. Theologie (Erste und Zweite Theol. Prüfung)
  • die Anstellungsfähigkeit zum Pfarramt in einer Gliedkirche der Ev. Kirche in Deutschland
  • ausgeprägte geistliche und theologische Kompetenz sowie Sprachfähigkeit im Glauben
  • vertiefte Kenntnis kirchlicher Strukturen
  • Führungskompetenz und Repräsentationserfahrung
  • Innovationskraft, Entscheidungsfreude und Integrationsfähigkeit
  • Kommunikationsstärke in Kirche und Gesellschaft

Ein ausführliches Anforderungsprofil finden Sie im Anschluss an dieAusschreibungen.

 

Wir bieten:

  • ein Dienstverhältnis in einem Kirchenbeamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von acht Jahren
  • eine Besoldung in Höhe der Regelpfarrbesoldung mit einer ruhegehaltfähigen Zulage in Höhe von 95 Prozent der Differenz zwischen der Regelpfarrbesoldung und der Besoldungsgruppe B 8 Bundesbesoldungsgesetz
  • eine vielseitige und verantwortungsvolle Leitungsaufgabe.

Das Auswahlverfahren findet ab Juni 2020 durch den Nominierungsausschuss statt. Dabei ist für die Nominierten eine öffentliche Arbeitsprobe im Rahmen eines Gottesdienstes Ende November 2020 vorgesehen.

Die Vorstellung der vom Nominierungsausschuss vorgeschlagenen Personen und die Wahl erfolgen während der Tagung der Landessynode vom 10. bis 15. Januar 2021.

 

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 23. April 2020 an den Vorsitzenden des Nominierungsausschusses, Herrn Superintendent Pfarrer Hartmut Demski, c/o Evangelischer Kirchenkreis Lennep, Postfach 110424, 42864 Remscheid oder per E-Mail an:
nominierungsausschuss@ekir.de, (nur PDF-Dokumente, max. vier Anlagen). Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht.

 

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerbungen nach Abschluss des Auswahlverfahrens datenschutzgerecht vernichtet werden. Eine Rücksendung ist aus Verwaltungs- und Kostengründen nicht möglich.

Rückfragen können Sie an Präses Manfred Rekowski, manfred.rekowski@ekir.de , richten.

Leitung der Abteilung 3 „Erziehung und Bildung“

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland wählt zum 20. März 2021 für die Amtszeit bis Februar 2029
                                         eine Oberkirchenrätin oder einen Oberkirchenrat (w/m/d)
                                         als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung
                                         und Leitung der Abteilung 3 „Erziehung und Bildung“

Der Dienstort ist Düsseldorf.
 

Zur Kandidatur für dieses Amt in der theologischen und organisatorischen Leitung der
Evangelischen Kirche im Rheinland bringen Sie mit:

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Ev. Theologie (Erste und Zweite Theol. Prüfung) und die Anstellungsfähigkeit zum Pfarramt in einer Gliedkirche der Ev. Kirche in Deutschland
  • alternativ: eine vergleichbare akademische, jedoch nicht juristische Ausbildung
  • fundierte Kenntnis im Bereich Erziehung und Bildung
  • abteilungsübergreifendes Denken und Übernahme von Gesamtverantwortung
  • vertiefte Kenntnisse kirchlicher Strukturen
  • Führungskompetenz und Repräsentationserfahrung
  • Kommunikationsstärke
  • Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche

Ein ausführliches Anforderungsprofil finden Sie im Anschluss an dieAusschreibungen.

 

Wir bieten:

  • ein Dienstverhältnis in einem Kirchenbeamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von acht Jahren
  • eine Besoldung in Höhe der Regelpfarrbesoldung mit einer ruhegehaltfähigen Zulage in Höhe von 95 Prozent der Differenz zwischen der Regelpfarrbesoldung und der Besoldungsgruppe B 3 Bundesbesoldungsgesetz
  • eine vielseitige und verantwortungsvolle Leitungsaufgabe.

Das Auswahlverfahren findet ab Juni 2020 durch den Nominierungsausschuss statt. Die
Vorstellung der vom Nominierungsausschuss vorgeschlagenen Personen und die Wahl erfolgen während der Tagung der Landessynode vom 10. bis 15. Januar 2021.

 

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 23. April 2020 an den Vorsitzenden des Nominierungsausschusses, Herrn Superintendent Pfarrer Hartmut Demski, c/o Evangelischer Kirchenkreis Lennep, Postfach 110424, 42864 Remscheid oder per E-Mail an nominierungsausschuss@ekir.de, (nur PDF-Dokumente, max. vier Anlagen) Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht.

 

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerbungen nach Abschluss des Auswahlverfahrens datenschutzgerecht vernichtet werden. Eine Rücksendung ist aus Verwaltungs- und Kostengründen nicht möglich.

Rückfragen können Sie an Präses Manfred Rekowski, manfred.rekowski@ekir.de , richten.

Leitung der Abteilung 5 „Finanzen und Diakonie“

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland wählt zum 20. März 2021 für die Amtszeit bis Februar 2029

                                         eine Oberkirchenrätin oder einen Oberkirchenrat (w/m/d)

                                         als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung

                                         und Leitung der Abteilung 5 „Finanzen und Diakonie“

Der Dienstort ist das Landeskirchenamt in Düsseldorf.

 

Zur Kandidatur für dieses Amt in der theologischen und organisatorischen Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland bringen Sie mit:

  • ein abgeschlossenes juristisches Hochschulstudium sowie die Befähigung zum Richteramt und eine wirtschaftswissenschaftliche Zusatzqualifikation
  • alternativ einen wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulabschluss
  • fundierte Kenntnis im kirchlichen Finanzwesen
  • abteilungsübergreifendes Denken und Übernahme von Gesamtverantwortung
  • vertiefte Kenntnisse kirchlicher Strukturen
  • Führungskompetenz und Repräsentationserfahrung
  • Kommunikationsstärke
  • Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche

Ein ausführliches Anforderungsprofil finden Sie im Anschluss an dieAusschreibungen.

 

Wir bieten:

  • ein Dienstverhältnis in einem Kirchenbeamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von acht Jahren
  • eine Besoldung in Höhe von 95 Prozent der Besoldungsgruppe B 3 Bundesbesoldungsgesetz
  • eine vielseitige und verantwortungsvolle Leitungsaufgabe.

Das Auswahlverfahren findet ab Juni 2020 durch den Nominierungsausschuss statt. Die
Vorstellung der vom Nominierungsausschuss vorgeschlagenen Personen und die Wahl

erfolgen während der Tagung der Landessynode vom 10. bis 15. Januar 2021.

 

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 23. April 2020 an den Vorsitzenden des Nominierungsausschusses, Herrn Superintendent Pfarrer Hartmut Demski, c/o Evangelischer Kirchenkreis Lennep, Postfach 110424, 42864 Remscheid oder per E-Mail an nominierungsausschuss@ekir.de, (nur PDF-Dokumente, max. vier Anlagen). Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht.

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerbungen nach Abschluss des Auswahlverfahrens datenschutzgerecht vernichtet werden. Eine Rücksendung ist aus Verwaltungs- und Kostengründen nicht möglich.

Rückfragen können Sie an Präses Manfred Rekowski, manfred.rekowski@ekir.de , richten.

 

 

 

Anforderungsprofil für ein hauptamtliches theologisches Mitglied der Kirchenleitung (Präses)

 

Die Präses/der Präses trägt mit den übrigen Mitgliedern der Kirchenleitung in erster Linie gesamtkirchliche Verantwortung. Die Kirchenleitung trifft Entscheidungen, die für die Entwicklung der Evangelischen Kirche im Rheinland insgesamt und für die landeskirchliche Ebene im Besonderen gravierende Bedeutung haben. Diese Verantwortung fordert ein Höchstmaß an Führungskompetenz. Dazu gehört insbesondere ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Innovationskraft, Motivationstalent, Organisationverständnis, strategische Planungskompetenz, Entscheidungsfreude, Überzeugungs- Konflikt- und Integrationsfähigkeit. Die Mitglieder der Kirchenleitung müssen Persönlichkeiten sein, die die Landeskirche überzeugend nach außen vertreten und Menschen für ihre Kirche begeistern können.

 

Die Kirchenleitung nimmt ihre sich aus der Kirchenordnung ergebenden Aufgaben als Kollegialorgan wahr. Daran wirkt die/der Präses als Vorsitzende/Vorsitzender des Gremiums maßgeblich mit. Als leitende Geistliche/leitender Geistlicher der Landeskirche steht sie/er mit Wort und Tat im Blickpunkt der innerkirchlichen Öffentlichkeit sowie der ganzen Gesellschaft. Gottesdienstliches und geistliches Wirken bestimmt wesentlich ihre/seine Arbeit, z.B. durch Andachten und Predigten in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, im Radio und Fernsehen;  in Zusammenarbeit mit den anderen Landeskirchen,  in der innerdeutschen und weltweiten Ökumene sowie liturgischen Feiern mit anderen Religionsgemeinschaften. Sie / er nimmt gesamtkirchliche Verantwortung auch durch die Mitarbeit in Gremien im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland wahr.

 

Zu den Aufgaben als Präses gehört insbesondere die Repräsentanz der Evangelischen Kirche im Rheinland in der Öffentlichkeit (Art. 158 KO) gegenüber den Landesregierungen, staatlichen, politischen und anderen gesellschaftlichen Vereinigungen. Über den Kontakt und die Präsenz in den Medien vertritt sie / er kirchliche Positionen in der Öffentlichkeit.

 

Die Präses/der Präses hat den Vorsitz der Kirchenleitung und der Landessynode inne. Als Vorsitzende/Vorsitzender der Kirchenleitung sorgt sie/er dafür, dass die Kirchenleitung die inhaltlichen Gestaltungsaufgaben wahrnimmt. Sie/er wird initiativ und nimmt im Blick auf synodale Prozesse koordinierende Funktionen wahr.

 

Die/der Präses hat die Dienstaufsicht über die hauptamtlichen Mitglieder der Kirchenleitung sowie die Superintendentinnen und Superintendenten.

 

 

Anforderungsprofil

 

Die/der Präses ist ordinierte Theologin/ordinierter Theologe mit der Befähigung zur Übernahme einer Pfarrstelle in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Sie/er hat mehrjährige Erfahrung in der kirchlichen Arbeit auf verschiedenen Ebenen. Sie/er verfügt über Management-,  Leitungs- und Teamfähigkeit, Innovationspotential und Reflexionsvermögen. Sie/er ist im Blick auf die Weiterentwicklung der kirchlichen Arbeit auf allen Ebenen sowohl als Moderatorin/Moderator aber auch als Impulsgeberin /Impulsgeberin gefragt. Innovationsvermögen, Erfahrung in der Steuerung von Prozessen und der Führung von Mitarbeitenden werden vorausgesetzt.

 

Die/der Präses ist belastbar, durchsetzungsfähig, kooperationsfähig, empathisch und besitzt ausgeprägte Eignung  in Gesprächsführung sowie im Umgang mit Konfliktsituationen. Eine wertschätzende Grundhaltung im Umgang mit beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden ist Grundvoraussetzung.

 

Rückfragen können Sie an Präses Manfred Rekowski, manfred.rekowski@ekir.de,  richten.

 

 

 

 

Anforderungsprofil für ein hauptamtliches theologisches Mitglied der Kirchenleitung

(Oberkirchenrätin/Oberkirchenrat), das auch die Leitung der Abteilung (3) „Erziehung und Bildung“ mit den Dezernaten „Außerschulische Bildung“, „Schulische Bildung“ und „Evangelische Schulen“ wahrnimmt

 

Die Oberkirchenrätin/Der Oberkirchenrat trägt mit den übrigen Mitgliedern der Kirchenleitung in erster Linie gesamtkirchliche Verantwortung. Die Kirchenleitung trifft Entscheidungen, die für die Entwicklung der Evangelischen Kirche im Rheinland insgesamt und für die landeskirchliche Ebene im Besonderen gravierende Bedeutung haben. Diese Verantwortung fordert ein Höchstmaß an Führungskompetenz. Dazu gehören insbesondere ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Innovationskraft, Motivationstalent, Organisationverständnis, strategische Planungskompetenz, Entscheidungsfreude sowie Überzeugungs-, Konflikt- und Integrationsfähigkeit. Die Mitglieder der Kirchenleitung müssen Persönlichkeiten sein, die die Landeskirche überzeugend nach außen vertreten und Menschen für ihre Kirche begeistern können.

 

Die Kirchenleitung nimmt ihre sich aus der Kirchenordnung ergebenden Aufgaben als Kollegialorgan wahr. Daran wirkt die Leitung der Abteilung mit.

 

Zu den Aufgaben als Abteilungsleitung gehören insbesondere die Qualitätssicherung und die Weiterentwicklung der Abteilungsarbeit. Die Leiterin/der Leiter der Abteilung hat die Richtlinienkompetenz für die Arbeit der Abteilung. Dazu braucht sie/er Kenntnisse und Erfahrungen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern kirchlicher Bildungsarbeit und den aktuellen bildungspolitischen Diskursen.

 

Innovationsvermögen, Erfahrung in der Steuerung von Prozessen und der Führung von Mitarbeitenden wird vorausgesetzt.

 

Die Bildungsabteilung ist in Zusammenarbeit mit den jeweiligen evangelischen Büros für die bildungspolitische Vertretung der Evangelischen Kirche im Rheinland gegenüber den entsprechenden Ministerien der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen zuständig. Sie begleitet die Bildungsarbeit der Gemeinden und Kirchenkreise in fachlicher Hinsicht. Darüber hinaus ist die Arbeit der in landeskirchlicher Trägerschaft befindlichen Bildungseinrichtungen zu steuern und weiter zu entwickeln. Angesichts sinkender Ressourcen sind leistungsfähige Rahmenbedingungen für die kirchliche Bildungsarbeit zu schaffen und die entsprechenden Unterstützungsangebote bereitzustellen. Die Wirtschaftlichkeit der Strukturen ist dabei ebenso im Blick zu behalten wie die  Akquise von Finanzmitteln. Die von der Landessynode beschlossenen „Leitlinien Bildung“ bieten dafür die notwendige Orientierung.

 

Zur Abteilung gehören folgende Dezernate:
 

Dezernat 3.1 - Außerschulische Bildung

Mit ihren vielen Bildungsangeboten nimmt Kirche ihre zivilgesellschaftliche Verantwortung auch außerhalt des Systems Schule wahr. Aufgabe des Dezernates ist die Schaffung von Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt stehen gemeindepädagogische Fragen sowie die Wahrnehmung politischer Verantwortung im Rahmen von Stellungnahmen und Expertisen, insbesondere im Zusammenhang mit Gesetzesentwürfen zum Bildungsrecht des jeweiligen Landes.

Kindertagesstätten sind der größte Bildungsbereich der Kirche und ein wichtiger Faktor im Gemeindeaufbau. Sie genießen hohe öffentliche Wertschätzung. Politische, pädagogische, rechtliche und finanzielle Fragen der Elementarbildung sind vom Dezernat zu bedenken und mit Unterstützung des Fachverbandes und der Diakonie RWL auch landeskirchenübergreifend in den Arbeitsgruppen der evangelischen und diakonischen Träger (TfK-AGs) voranzubringen.

In der Jugend(bildungs)arbeit begleitet und beaufsichtigt das Dezernat die Ämter, Vereine und Einrichtungen. Es wird dabei durch das Amt für Jugendarbeit mit seinen jugendpolitischen Vertretungen sowie dem Jugendbildungszentrum „Hackhauser Hof“ unterstützt. Das Dezernat steuert die Arbeitsbereiche „Elementarpädagogik“, „Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit“ und „Inklusive Gemeindearbeit“ im Pädagogisch-Theologischen Institut in Bonn und verantwortet die internen Prozesse dieser Einrichtung. Das Thema Inklusion ist als strategischer Prozess dem Dezernat zugeordnet.

Das Dezernat ist für Fragen der Familienbildung und Familienpolitik zuständig und ist daher in den Vorständen der mit der Fort- und Weiterbildung betrauten Vereine der evangelischen Erwachsenenbildung vertreten. Auf dem Gebiet der ehrenamtlichen Büchereiarbeit der Gemeinden ist die Fortbildung der Ehrenamtlichen und die Akquise der Fördermittel zu gewährleisten.

 

Dezernat 3.2 - Schulische Bildung

Kernaufgabe ist die gesamte Bildungsarbeit im System Schule, insbesondere der evangelische Religionsunterricht, bei dem die Evangelische Kirche im Rheinland konkrete, gesetzlich geregelte Gestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten hat. Hierbei geht es vor allem um die politische Positionierung im Rahmen von Stellungnahmen und Expertisen zu Grundsatzfragen (z.B. Konfessionalität von Religionsunterricht, Islamischer Religionsunterricht, Gestellungsverträge für kirchliche Lehrkräfte, Ganztag, Inklusion) sowie Diskurse und Verhandlungen mit staatlichen bzw. nicht-staatlichen Partnern in vier Bundesländern. Die spezifischen Fragestellungen zum Religionsunterricht in bestimmten Schulformen werden in den Blick genommen (z.B. Evangelische Religionslehre im Abitur, Bildungspläne in Berufskollegs).

Die Erteilung der kirchlichen Unterrichtserlaubnis, die Umsetzung der Vokationsordnung und die dazugehörige Einzelberatung ressortiert ebenso im Dezernat wie alle Fragen der kirchlichen Fortbildungsarbeit für (Religions-) lehrerinnen und –lehrer. Hier arbeitet das Dezernat mit dem Pädagogisch Theologischen Institut in Bonn zusammen.

Besondere Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch die Weiterentwicklung konfessioneller Kooperation und der Schulseelsorge.

Die Dezernate „Außerschulische Bildung“ und „Schulische Bildung“ werden zum 01.01.2021 mit dem Ziel einer noch engeren Verzahnung der Aufgabenfelder zu einem Dezernat zusammengeführt.

Dezernat 3.3 - Evangelische Schulen

Die Evangelische Kirche im Rheinland trägt zehn Schulen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein am christlichen Glauben orientiertes Bildungsverständnis verwirklichen, das die Gestaltung des gesamten Schullebens und den Unterricht aller Fächer prägt. Sie führt damit auch exemplarisch Pilotprojekte der bildungspolitischen Optionen der Landeskirche (z.B. in Inklusionsfragen) durch, die in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung in die politischen Diskussionen eingebracht werden.

Das Dezernat übt die Fach- und Dienstaufsicht über die landeskirchlichen Schulen sowie die Schulaufsicht über weitere Schulen in kirchlicher Trägerschaft aus, arbeitet intensiv mit den Schulleitungen vor Ort zusammen und steuert die Kooperation mit den weiteren beteiligten Dezernaten im Landeskirchenamt. Dabei sind die Stärkung des evangelischen Profils sowie die Weiterentwicklung der Bildungsqualität wichtige Aspekte.

 

Anforderungsprofil

Die Leiterin/der Leiter der Abteilung ist ordinierte Theologin/ordinierter Theologe oder Inhaberin / Inhaber einer geisteswissenschaftlichen akademischen Ausbildung.mit mehrjähriger Erfahrung in der Gemeinde- und Bildungsarbeit. Sie/er verfügt über Management- und Leitungsfähigkeiten, Teamfähigkeit, Innovationspotential und Reflexionsvermögen. Die Leiterin/der Leiter ist belastbar, durchsetzungsfähig, kooperationsfähig, empathisch und besitzt ausgeprägte Fähigkeiten in Gesprächsführung sowie im Umgang mit Konfliktsituationen. Eine wertschätzende Grundhaltung im Umgang mit beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden ist Grundvoraussetzung.

 

Rückfragen können Sie an Präses Manfred Rekowski, manfred.rekowski@ekir.de richten.

 

 

Anforderungsprofil für ein hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung

(Oberkirchenrätin/Oberkirchenrat), das auch die Leitung der Abteilung (5) „Finanzen und Diakonie“ mit den Dezernaten „Finanzen“, „Steuern und Diakonie“ und „Bauen und Liegenschaften“ wahrnimmt

 

Die Oberkirchenrätin/Der Oberkirchenrat trägt mit den übrigen Mitgliedern der Kirchenleitung in erster Linie gesamtkirchliche Verantwortung. Die Kirchenleitung trifft Entscheidungen, die für die Entwicklung der Evangelischen Kirche im Rheinland insgesamt und für die landeskirchliche Ebene im Besonderen gravierende Bedeutung haben. Diese Verantwortung fordert ein Höchstmaß an Führungskompetenz. Dazu gehören insbesondere ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Innovationskraft, Motivationstalent, Organisationverständnis, strategische Planungskompetenz, Entscheidungsfreude, Überzeugungs-, Konflikt- und Integrationsfähigkeit. Die Mitglieder der Kirchenleitung müssen Persönlichkeiten sein, die die Landeskirche überzeugend nach außen vertreten und Menschen für ihre Kirche begeistern können.

 

Die Kirchenleitung nimmt ihre sich aus der Kirchenordnung ergebenden Aufgaben als Kollegialorgan wahr. Daran wirkt die Leitung der Abteilung mit. Zu den Aufgaben als Abteilungsleitung gehören insbesondere die Qualitätssicherung und die Weiterentwicklung der Abteilungsarbeit. Die Leiterin/der Leiter der Abteilung hat die Richtlinienkompetenz für die Arbeit der Abteilung. Dazu braucht sie oder er Kenntnisse und Erfahrungen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern kirchliche Finanzen, Vermögen, Kirchensteuerwesen und Bauwesen.

Innovationsvermögen, Erfahrung in der Steuerung von Prozessen und der Führung von 

Mitarbeitenden wird vorausgesetzt.

 

Die Entwicklung der kirchlichen Vermögenssituation steht unter dem Eindruck einer sich verändernden Einstellung zu Kirchenmitgliedschaft. Das Bild der gesellschaftlich prägenden Volkskirchen ist im Wandel begriffen und bedeutet eine Zukunftsaufgabe, in dem ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen insbesondere auch für die finanzielle Zukunftssicherung eine besondere Rolle spielt.

 

Dezernat 5.1: "Finanzen"

Der Aufgabenbereich Finanzen teilt sich in die Bereiche ‚Planung und Finanzcontrolling‘ und ‚Finanzbuchhaltung‘. Der Bereich Planung und Finanzcontrolling umfasst die Finanzpolitik der Landeskirche, die Steuerung der landeskirchlichen Mittelflüsse, die Haushaltsplanung und das Operative Finanzcontrolling sowie das Risiko- und Beteiligungsmanagement. Die Grundsätze der Finanzentwicklung und der Finanzanlagen sind wichtige Elemente der Zukunftssicherung der EKiR. Neben der volkswirtschaftlichen Einordnung der Finanzentwicklung gehören hierzu auch die Umsetzung, aber auch Weiterentwicklung der Anlagerichtlinien sowie die Aussteuerung von Ertrags- und Risikoindikatoren mit dem Ziel einer ethisch nachhaltigen Anlagestrategie unter Sicherung der Liquiditätsanforderungen. Die Rahmenbedingungen des Niedrigzinsumfeldes stellen hier besondere Anforderungen an die Vermögenssicherung.

In enger Abstimmung mit der Abteilung Personal erfolgt die Ermittlung von Versorgungs- und Beihilfeverpflichtungen und deren Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit der landeskirchlichen Finanzkraft in den unterschiedlichen Ebenen der Landeskirche. Die Beobachtung und Analyse der innerkirchlichen Verteilung von Finanzmitteln, der Wirkungsweise von Finanzausgleichsmechanismen und deren Weiterentwicklung gehört zu den Aufgabengebieten.

In der Finanzbuchhaltung erfolgen die vollständige Administration des externen Rechnungswesens der landeskirchlichen Ebene, von der Erfassung der Erträge und Aufwendungen bis hin zur Erstellung der Jahresabschlüsse sowie die Begleitung der Abschlussprüfung.

Das Dezernat arbeitet an der Weiterentwicklung des kirchlichen Finanzwesens und der Qualitätssicherung und –verbesserung der Standards von Dokumentation, Transparenz und Kommunikation innerhalb der Landeskirche, aber auch auf der Ebene der EKD.

 

Dezernat 5.2: „Kirchensteuern und Diakonie“

Die Arbeit des Dezernates hat drei Schwerpunkte. Der Bereich Steuern umfasst sowohl die Kirchensteuern als auch die Staatssteuern. Hier erfolgt eine Erstberatung von Kirchengemeinden in Steuerangelegenheiten wie auch die Steuererklärung für die landeskirchliche Ebene selbst. Die Behandlung der Auswirkungen einer für öffentlich-rechtliche Körperschaften neu geregelten Umsatzsteuergesetzgebung sind hier verortet. Dem Dezernat angeschlossen ist die Gemeinsame Kirchensteuerstelle, die für alle Kirchengemeinden Einsprüche und Kappungsanträge bearbeitet. Im Bereich Meldewesen wird für alle Kirchengemeinden das zentrale Meldewesenregister elektronisch gepflegt sowie der inner- und zwischenkirchliche Datenaustausch sichergestellt.

Die enge Verbindung zum Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe  erfolgt in diesem Dezernat ebenso wie die Begleitung von einzelnen diakonischen Einrichtungen und Werken in speziellen diakonisch-wirtschaftlichen Fragen. Die Wahrnehmung von Mandaten gehört dazu wie die Vertretung bzw. Mitgliedschaft in verschiedenen Gremien der Diakonie, u.a. im Verwaltungsrat und der Hauptversammlung der Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

 

Dezernat 5.3: „Bauen und Liegenschaften“

Im Dezernat 5.3 werden im Bereich Facility Management die landeskirchlichen Liegenschaften wie Schulen, Studierendenwohnheime, Tagungshäuser etc. verwaltet, ent­wickelt und instandgehalten, um den nutzenden Fachdezernaten angemessene, attraktive und wirtschaftliche Räumlichkeiten für ihre inhaltliche Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Die Bauberatung des Dezernates bietet den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen Unterstützung bei anstehenden baufachlichen Fragestellungen und berücksichtigt dabei die Anforderungen der Baukultur, der Nachhaltigkeit, finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen sowie das Gemeindeprofil. Hierbei steht Hilfestellung und Fortbildung für ehrenamtliche Baukirchmeisterinnen und Baukirchmeister im Mittelpunkt. Dies gilt analog für die angebotene spezifische Fachberatung im Bereich von Orgeln und Glocken.

Kirchliche Gebäude sind Teil des Vermögens der Landeskirche und es gilt, den Immobilienbestand so zu erhalten und zu erneuern, dass ein zeitgerechter Gebäudebestand im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten gesichert ist. Die Umsetzung von Aspekten der Betreiberverantwortung spielt hier ebenso eine Rolle wie solche einer umwelt- und insbesondere klimagerechten Ausgestaltung von Bauvorhaben.

 

Anforderungsprofil:

Die Leiterin/der Leiter der Abteilung ist Juristin oder Jurist mit Befähigung zum Richteramt mit einschlägiger wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzqualifikation oder Inhaberin/Inhaber einer einschlägigen Qualifikation im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Kenntnissen sowohl des kirchlichen Finanzwesens als auch der kaufmännischen Rechnungslegung und des Finanzcontrollings.

Sie/er verfügt über Management- und Leitungsfähigkeiten, Teamfähigkeit, Innovationspotential und Reflexionsvermögen. Die Leiterin / der Leiter ist belastbar, durchsetzungsfähig, kooperationsfähig, empathisch und besitzt ausgeprägte Fähigkeiten in Gesprächsführung sowie im Umgang mit Konfliktsituationen. Eine wertschätzende Grundhaltung im Umgang mit beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden ist Grundvoraussetzung.

 

Da die Arbeit in den drei Dezernaten sich auf alle Kirchenkreise und Kirchengemeinden auswirkt, muss der Leiter oder die Leiterin der Abteilung 5 die Belange der gesamten Landeskirche im Blick behalten.

 

Rückfragen können Sie an Präses Manfred Rekowski, manfred.rekowski@ekir.de richten.

 

 

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ekir.de / pl / 26.03.2020



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