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Veranstaltungsreihe

Veranstaltungsreihe: Kirchenasyl aus verschiedenen Perspektiven

Ein Kirchenasyl ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten. In einer Veranstaltungsreihe des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, die am 26. November startet, werden verschiedene Aspekte beleuchtet, zum Beispiel Kirchenasyl aus Sicht von Gemeinde und von Betroffenen.

Wird Kirche ihrem christlichen Auftrag gerecht, indem sie Menschen in Notlagen zur Hilfe kommt? Das Thema Kirchenasyl stellt die Kirche manchmal auf den Kopf. In der Praxis sind Kirchenasyle eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Dazu kommt die öffentliche Diskussion der letzten Jahre mit deutlicher Kritik an Kirchenasylen und der Haltung der Kirchen. In einer Veranstaltungsreihe des AStA der  Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel werden verschiedene Perspektiven auf das Kirchenasyl dargestellt und diskutiert:

Praktische Nächstenliebe: Kirchenasyl aus Sicht von Gemeinde, Dienstag, 26. November,  18.30 Uhr, Citykirche Wuppertal Elberfeld, Kirchplatz 2.
Bei einem Kirchenasyl sind viele Menschen betroffen. Nicht nur diejenigen, die sich im Kirchenasyl befinden, sondern auch die Gemeinde. Sie muss diese Hilfe tragen und nur durch sie ist so ein Asyl überhaupt möglich. Egal ob es um die Gestaltung des Wohnraumes, Kleidung, Einkäufe oder das Waschen von Wäsche geht, die Gemeinde ist gefragt. So kommen sich Betroffene und Gemeinde immer näher und werden oft zu einem guten Team. Aber es kann auch immer wieder zu Schwierigkeiten kommen. Viele Gemeinden prägen diese Erfahrungen des Kirchenasyls auch noch nach dessen Beendigung. Der Solinger Pfarrer Christian Menge wird von seinen vielschichtigen Erfahrungen und inen Einblick in das Kirchenasyl seiner Gemeinde geben.

Hintergründe und Grundlagen des Kirchenasyls, Montag, 16. Dezember,  19 Uhr,  Hörsaal 4 der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Missionsstraße 9a/b.
Was ist Kirchenasyl? Welche Spielräume hat Kirchenasyl (noch) und ist es überhaupt legal? Wie funktioniert ein Kirchenasyl? Aus welchen Gründen entscheiden sich Christinnen und Christen dazu, Kirchenasyle durchzuführen? Wie entwickelt sich das Kirchenasyl angesichts von zunehmender Abschottungspolitik und Gesetzesverschärfungen in der Asylpolitik? In einem Vortrag von Benedikt Kern, Ökumenisches Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW e.V., sollen diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Kirchenasyl behandelt und beantwortet werden.

Politisches Nachtgebet, Donnerstag, 19. Dezember,  20 Uhr,  Kapelle der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Missionsstraße 9a/b.
In der Mitte der Veranstaltungsreihe gibt es  kurz vor Weihnachten Gelegenheit, Gedanken, Fürbitten, Dank und Anklagen vor Gott zu bringen.

Perspektivwechsel: Kirchenasyl aus Sicht von Betroffenen, Donnerstag,  16. Januar, 18.30 Uhr, Hörsaal 3 der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Missionsstraße 9a/b.
Wie erleben die aufgenommenen Geflüchteten das Kirchenasyl? Wie gehen sie mit dieser Abhängigkeit von anfänglich Fremden um? Wie war ihr Weg vor dem Kirchenasyl und wie geht es danach weiter? Einige Betroffene haben sich bereit erklärt, von ihren Erfahrungen zu berichten.

Perspektivtreffen: Wie können wir Kirchenasyle unterstützen? Dienstag,  28. Januar,  18.30 Uhr, Hörsaal 3 der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Missionsstraße 9a/b.
Die vielen Eindrücke der vergangenen Veranstaltungen sollen besprochen und gebündelt werden. Gemeinsam soll überlegt werden, wie weiterhin Kirchenasyle unterstützt werden können.

 

 

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ekir.de / AStA der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, red / 25.11.2019



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