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Der Reformator Ulrich Zwingli, im Film dargestellt von Max Simonischek.        © W-film / C-Films Der Reformator Ulrich Zwingli, im Film dargestellt von Max Simonischek. © W-film / C-Films

Kino

Neuer Spielfilm: Zwingli – der Reformator

Pünktlich zum Reformationstag kommt ein neuer Film über den Schweizer Reformator Ulrich Zwingli in die deutschen Kinos. Die rheinische Kirche lädt zur Premiere am 22. Oktober in der Essener Lichtburg ein. Tickets können jetzt bestellt werden.

Was für die Reformation in Deutschland Martin Luther, ist für die Schweiz Ulrich Zwingli (1484-1531). Vor 500 Jahren begann der wortgewaltige Theologe in Zürich sein Wirken und begründete damit die reformierte Kirche. Ab Januar 1519 predigte er am Züricher Großmünster, kritisierte öffentlich die römisch-katholische Kirche, das Eheverbot für Priester und wandte sich gegen kirchliche Fastenvorschriften.

Opulentes Historiendrama

Im Jubiläumsjahr 2019 kommt das Leben Zwinglis jetzt ins Kino. In dem Spielfilm „Zwingli – Der Reformator“ erzählt Regisseur Stefan Haupt erstmals die Geschichte Zwinglis – als opulentes Historiendrama. Dabei reflektiert der Film das Leben des Reformators auch aus der Perspektive seiner Ehefrau Anna.

Produziert wurde der Film von der Evangelischen Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft EIKON Media und der Zürcher Firma C-Films. „Zwingli ist für viele Menschen hierzulande ein Unbekannter. Zu Unrecht. Was er vor 500 Jahren in Zürich in Gang setzte, war viel radikaler, war viel näher an den Menschen und ihrem Alltag als das Geschehen in Wittenberg“, sagt Produzent Mario Krebs.

Premiere mit Filmteam

Die Premiere des Films präsentiert die Evangelische Kirche im Rheinland am Dienstag, 22. Oktober, in Essen. Um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung in Anwesenheit des Filmteams in der „Lichtburg“ (Kettwiger Str. 36, 45127 Essen), Deutschlands größtem Kinosaal.

Anschließend gibt es ein Podiumsgespräch mit Stefan Haupt (Regisseur), Mario Krebs (Produzent), Max Simonischek (Schauspieler und Zwingli-Darsteller), Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) und Bischof Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen). Moderiert wird die Runde von Catherine McMillan, Reformationsbotschafterin im Jubiläumsjahr „500 Jahre Schweizer Reformation“.
    
Tickets zu der Filmpremiere können online hier bestellt werden. Offizieller Kinostart ist dann am Reformationstag, 31. Oktober 2019.

 

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ekir.de / red / 27.09.2019



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