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Eigenverantwortliche Fortbildung von Presbyterien

Bauen: Gebäudestrukturanalyse

Wozu Gebäudestrukturanalyse (GSA)?

Ziel ist es, die Gesamtheit der Gemeindeimmobilien im Hinblick auf Kosten, Ausnutzung und Tragfähigkeit für die Zukunft zu untersuchen. Die GSA bietet eine objektive Grundlage für nachvollziehbare, transparente Entscheidungen über Gebäude. Sie ist nach dem Beschluss der Kirchenleitung Voraussetzung für die Entwidmung einer Gottesdienststätte.

Was ist eine Gebäudestrukturanalyse?

Die GSA soll:

  • den vorhandenen Gebäudebestand aufnehmen,
  • die Gebäudekosten und Einnahmen darstellen,
  • Informationen zur Nutzung und Ausnutzung der Gebäude geben,
  • Informationen über die Struktur und Entwicklung der Gemeinde geben,
  • im Ergebnis die Stärken und Schwächen, aber auch Potenziale der einzelnen Immobilien deutlich machen und Entscheidungsgrundlage für das Presbyterium sein.

Gebäudestrukturanalysen sind das richtige Instrument für Gemeinden, um sich (meist erstmals) systematisch mit dem Gebäudebestand auseinander zu setzen. Ein objektiver Blick von außen ist bei Entscheidungen über Gebäude (insbesondere Aufgabe von Kirchen) oft hilfreich.

Um einheitliche Qualitätsstandards und Honorare zu erreichen, hat die Bauberatung des Landeskirchenamtes einen Anbieterpool zusammen gestellt, mit dem sie sich in ständigem Erfahrungsaustausch befindet.

So wird letztlich eine Qualitätssicherung erreicht und sicher gestellt, dass die Ergebnisse der GSA der Gemeinde in ihrem Entwicklungsprozess eine echte Hilfestellung ist. Hierbei darf jedoch nicht aus den Augen verloren werden, dass es trotz aller Reduzierungsnotwendigkeiten um eine Vision für die Zukunft der Gemeinde geht und der verbleibende Gebäudebestand für die gewünschten Nutzungen gestärkt und zukunftsfähig gemacht werden soll!

Anregungen zur Vermittlung im Presbyterium

  1. Ideal wäre es, einen Gast aus einer Gemeinde einzuladen, die bereits eine GSA durchgeführt hat, um über Chancen und Nutzen zu berichten (kann durch die landeskirchliche Bauberatung vermittelt werden).
  2. Kurzvortrag anhand der oben skizzierten Grundinformationen, ggf. unterstützt durch ppt-Vortrag (Vortrag kann von der landeskirchlichen Bauberatung zur Verfügung gestellt werden)
  3. Gespräch im Plenum: Was wissen wir eigentlich über unsere Gebäude? Stehen wichtige Entscheidungen an? Brauchen wir externe Unterstützung, um diese vorzubereiten?

Literatur
(Downloads und Links siehe unter "Mehr zum Thema")

  • Broschüre „Weniger ist mehr“, Arbeitshilfe der EKiR, Düsseldorf 2005
  • Handbuch „Kirchliches Immobilienmanagement“, Hrsg. KD-Bank, Dortmund, 2009
  • Homepage der Bauberatung im LKA Stichwort: Gebäudestrukturanalyse

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Gernot Bräker, Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dezernat Bauen und Liegenschaften, Hans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf, Telefon 0211 / 4562 - 652, E-Mail gernot.braeker@ekir-lka.de

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ekir.de / gg / 06.12.2016



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