Landessynode 2018

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Landessynode 2018

Rheinische Kirche hat ihre Sparziele weitgehend umgesetzt

Mit dem Jahr 2018 sind rund 90 Prozent der von der Evangelischen Kirche im Rheinland vorgesehenen Einsparungen umgesetzt oder geplant. Das sind rund 16,9 von 19,4 Millionen Euro. Das erklärte Vizepräsident Dr. Johann Weusmann der Landessynode 2018 zum Stand von Haushaltskonsolidierung und Aufgabenkritik.

Ziel der von den Landessynoden 2015 und 2016 beschlossenen Prozesse Haushaltskonsolidierung und Aufgabenkritik ist es, das strukturelle Defizit im landeskirchlichen Haushalt zu reduzieren und die landeskirchlichen Aufgaben und Strukturen so zu gestalten, dass auf Dauer ein ausgeglichener Haushalt aufgestellt werden kann. Dazu wurde eine Steuerungsgruppe aus haupt- und nebenamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung eingesetzt. „Die Herausforderungen aus den beiden Prozessen Haushaltskonsolidierung und Aufgabenkritik waren gewaltig und in allen Bereichen mit schmerzhaften Einsparungen verbunden“, sagte Weusmann.

Als ein Beispiel für erfolgreiche Umsetzung nannte er das neu gegründete „Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung“ auf dem Heiligen Berg in Wuppertal. Dort sei es gelungen, in einem moderierten Prozess die verschiedenen gemeindeunterstützenden Ämter und Dienste zusammenzuführen. Dadurch konnte die Landeskirche rund 500.000 Euro einsparen.

Ein zweites Beispiel ist das Haus der Begegnung in Bonn. Die rheinische Kirche fand mit  dem Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) einen Partner, der das Haus weiter betreibt. Das Pädagogisch-Theologische Institut (PTI) blieb als ein Mieter des CJD im Haus. Das bisherige Personal des Hauses der Begegnung wurde zum Kirchentarif übernommen oder hat eine alternative Beschäftigung gefunden. Die vorgesehene Einsparung von einer Million Euro konnte in voller Höhe erzielt werden.

 

Für das Hotel- und Tagungshaus FFFZ in Düsseldorf führten betriebswirtschaftliche Änderungen zu keiner Lösung, und Verhandlungen zur Weiterführung des Hotels  führten auch zu keinem Ergebnis. Tagungshäuser seien auch in der Privatwirtschaft nicht mehr so begehrt wie früher, so Weusmann. Als Spezialimmobilie sei das Haus zudem auch für die Diakonie nicht nutzbar gewesen. Die Kirchenleitung hat daher beschlossen, den Betrieb zum Ende dieses Jahres aufzugeben. Aktuell werde eine andere Nutzung als Wohnraum, möglicherweise als Studierendenwohnheim, geplant. Aber auch über einen Verkauf werde weiter nachgedacht.

Zu den offenen Punkten gehört auch das Erreichen des Sparziels im Landeskirchenamt. Gründe hierfür seien unter anderem veränderte Organisationsstrukturen, erklärte der leitende Jurist der Evangelischen  Kirche im Rheinland. Weitere Verbesserungen, zum Beispiel bei der Beschaffung, seien aber in Planung. Das Sparziel im Landeskirchenamt soll bis 2023 erreicht sein. Die Gespräche zur Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel mit dem Ziel der alternativen Finanzierung werden laut Weusmann fortgesetzt.

 

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ekir.de / rtm / 09.01.2018



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