Landessynode 2018

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Jugendliche vor Graffiti Die Jugendsynode soll ermöglichen, die Perspektive junger Menschen in die Verhandlungen der Landessynode stärker einzubeziehen.

Landessynode 2018

Rheinische Kirche lädt erstmals zu einer Jugendsynode ein

Auf einer für Anfang 2019 geplanten Jugendsynode sollen Themen erarbeitet werden, mit denen sich die Landessynode in den folgenden Jahren beschäftigen wird. Den Jugendbericht 2018 haben die Landessynodalen darüber hinaus zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Evangelische Kirche im Rheinland wird erstmals in ihrer Geschichte eine Jugendsynode abhalten, die unmittelbar vor der Landessynode 2019, vom 4. bis 6. Januar, stattfinden soll. Das haben die Landessynodalen auf ihrer Tagung in Bad Neuenahr am Nachmittag einstimmig beschlossen.

Auf der Jugendsynode sollen Themen erarbeitet werden, mit denen sich die Landessynode in den folgenden Jahren beschäftigen wird. Zusätzlich werden die 100 Delegierten, die sich zu gleichen Teilen aus der Evangelischen Jugend im Rheinland (EJiR) sowie aus dem Kreis der Landessynodalen zusammensetzen sollen, über ausgewählte Vorlagen der Landessynode 2019 beraten. Die Ergebnisse ihrer Beratungen legen sie anschließend den Tagungsausschüssen der Landessynode als ergänzende Stellungnahme vor.

Die Jugendsynode solle keine „Alibiveranstaltung“ werden, bei der sich Landessynodale und junge Menschen nett unterhielten, erklärte Landessynodale Miriam Lehberger, die gemeinsam mit der Landessynodalen Stephanie Schönborn die Beschlussvorlage vor der Landessynode einbrachte. „Es geht vielmehr darum, sich wahrzunehmen, bestehende Strukturen zu erkennen und diese zukunftsfähig zu gestalten.“ Außerdem solle die Jugendsynode Stellung zu Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft beziehen. So könne die Jugendsynode der Auftakt eines Prozesses sein, „Partizipation von jungen Menschen in unseren kirchlichen Strukturen zu ermöglichen und unsere Kirche zukunftsfähig zu machen“.

Jugendbericht 2018: Zu aktivem Handeln verpflichtet

Auf der Jugendsynode soll auch ein Vorschlag erarbeitet werden, in welcher Form der Landessynode künftig über die Entwicklung im Bereich „Jugend-Kirche-Gesellschaft“ berichtet werden soll. „Wir erhoffen uns davon neue, frische Impulse“, erklärte Landessynodaler Sascha Flüchter in seiner Einbringung zur Beschlussvorlage des Jugendberichts. Diesen hat die Landessynode zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Landessynode will die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen in ihren heterogenen Lebenskontexten wahrnehmen. Gemeinden, Kirchenkreise, Landeskirche, Einrichtungen, Werke und Verbände sieht sie daher zu aktivem Handeln verpflichtet in den im Jugendbericht genannten Themen. Dazu zählen etwa die Verbesserung der schulischen Ganztagsangebote, der Einsatz für international geltende jugendgerechte Datenschutzgesetze sowie ökumenische Partnerschaftsprojekte, die niederschwellig allen Interessierten offenstehen sollen. Als Handlungsfelder nannte Flüchter weiterhin auch altersentsprechende, partizipative Ehrenamtsstrukturen, eine Intensivierung des interreligiösen Dialogs sowie die Hilfe für Geflüchtete, insbesondere durch offene und aufsuchende Jugendarbeit.

Angesichts dieser Herausforderungen seien gemäß den Leitlinien für die Bildungsarbeit, die die Landessynode im vergangenen Jahr beschlossen hatte, eine angemessene Ausstattung an Personal sowie entsprechende finanzielle Ressourcen für die Jugendarbeit nötig.

Die Landessynodalen Stephanie Schönborn und Miriam Lehberger brachten die Beschlussvorlage zur Jugendsynode ein.

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ekir.de/sbe, Foto: Anna Siggelkow / 11.01.2018



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