In der "Initiative Pskow" der Evangelischen Kirche im Rheinland fließen alle Projekte zusammen
 


Überlegungen des Osteuropakreises der Ev. Akademie Mülheim führten schon in den 80er Jahren zur Kontaktaufnahme mit der Stadt Pskow. Diese wurde von Präses Peter Beier aus ganzem Herzen unterstützt und mitgetragen. Auf Grund eines Beschlusses der Landessynode der Ev. Kirche im Rheinland folgten im Mai 1991 der Besuch einer Pskower Delegation in Deutschland und im Juni die Begegnung in Pskow vor dem Hintergrund des Überfalls der Wehrmacht auf die Sowjetunion im Jahre 1941.
Nachdem die Ev. Kirchengemeinde Wassenberg das Heilpädagogische Zentrum gegründet hatte, entstanden in Pskow schnell weitere soziale Projekte. Das Netz der Beziehungen und Begegnungen zwischen Deutschland und Russland weitete sich aus. Um die Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig in der Arbeit zu unterstützen, wurde deshalb 1999 die "Initiative Pskow in der Evangelischen Kirche im Rheinland“ gegründet. Die "Initiative“ versteht sich als Dach für die ansonsten selbstständigen Projekte und hat tatkräftig u.a. für den Aufbau der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Pskow gesorgt. Durch Fachtagungen und Mitarbeiterschulungen trägt sie zur Gewinnung von Multiplikatoren in ganz Russland bei.
 
Vorstand:
Vorsitzender: Oberkirchenrat Klaus Eberl
Stellvertretender Vorsitzender: Folker Nießalla
Schatzmeisterin: Martha Vahrenkamp
Geschäftsführer: Dr. Dieter Bach
Beisitzerin: Angela Schiller-Meyer
Vorsitzender des Beirats (mit beratender Stimme): Ulrich Hack
  
>>> www.initiativepskow.de
 
>>> www.ekir.de


 
Projekte der "Initiative Pskow": Frühförderzentrum und Werkstatt für behinderte Menschen in Pskow
 

 
Im Frühförderungszentrum werden Kinder im Vorschulalter von 0 –6 Jahre mit Erkrankungen der Nervensystems, Chromosom- und Genetikerkrankungen, mit schwersten geistigen und mehrfachen Behinderungen und Kinder, die von Erkrankungen des Nervensystems bedroht sind besonders betreut und gefördert.
 
Zurzeit bauen wir die erste Werkstatt für geistig und schwer mehrfach behinderte Menschen, damit auch für dieses Land der Satz nicht mehr gilt: „Mit 18 gehen sie ins Nirgendwo.“ 2006 wurde der dritte Bauabschnitt fertig gestellt. Der 4. und letzte Abschnitt ist in Planung. Unter den bisher aufgenommenen 125 Beschäftigten befinden sich 34 schwer mehrfach Behinderte, weitere fünf sind in eine angegliederte Tagesstätte aufgenommen. Ein Ausbau auf 250 Plätze ist geplant. 2008 wurde ein Trainingsbereich eingerichtet, in dem die neu Aufgenommenen für ein Jahr gefördert werden, um sie dann in passende Arbeitsbereiche einzugliedern.


 
Ansprechpartner 
 

 

  
Dr. Dieter Bach
Geschäftsführer der Initiative Pskow in der EKiR e.V.
Düsseldorfer Straße 282
47053 Duisburg
Telefon/Fax 0203-666564
Fax 0203/66 94 392
drdieter.bach@t-online.de