Landessynode 2016

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Uwe Schneidewind hält Vortrag zum Thema 'Große Transformation' Uwe Schneidewind hielt einen Vortrag zum Thema "Große Transformation".

Landessynode 2016

Kirche als Vorbild beim Umbau der Welt?

Wie kann die Kirche zur Großen Transformation beitragen? Mit ihrer Rolle für einen gesteuerten Umbau der Welt angesichts von Klimaveränderung und Globalisierung beschäftigte sich Uwe Schneidewind vom Wuppertal Institut in einem Vortrag.

Die Kirche könne eine führende Rolle in den notwendigen umfassenden gesellschaftlichen Debatten spielen, sagte der Präsident und wissenschaftliche Geschäftsführer des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt und Energie vor dem Plenum am Montagnachmittag. Er ermutigte die Synodalen, Bündnisse mit anderen Kirchen und mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft zu bilden: „Seien Sie sich Ihrer moralischen Kraft und Macht bewusst, die sich überall dort draußen entfaltet, wo Vertreter der Kirche tätig sind.“ Dort könnte Kirche Vorbild sein.

Zuvor hatte Schneidewind kurz skizziert, wie sich die Auffassungen von den Veränderungen der Welt entwickelt haben: von einer von naturwissenschaftlichen Beobachtungen getriebenen technischen Debatte hin zur Erkenntnis, dass die Nachhaltigkeit eine Frage der Gerechtigkeit ist. Nun gehe es um die Frage, ob das Gerechtigkeitsprinzip zeitlich auf kommende Generationen und räumlich auf Menschen in anderen Teilen der Welt ausgedehnt werden kann, ohne dass es zu einer humanistischen Katastrophe kommt.

Gefragt sei dabei die theologische Dimension, das Fundament der Bibel und der Hoffnung, denn die anstehenden Veränderungen gingen tief an die individuellen Grundwerte.

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ekir.de / Foto: Hans-Jürgen Vollrath / 11.01.2016



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