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Landessynode 2018

Stärke durch gesellschaftliche Vielfalt

„Die Evangelische Kirche im Rheinland ist ein wichtiger Partner der Landesregierung“, sagte der stellvertretende NRW-Ministerpräsident  Joachim Stamp in seinem Grußwort vor der Landessynode. Das Reformationsjubiläum habe die Vitalität der Kirche gezeigt.

„Mein Dank gilt dem großen gesellschaftlichen Engagement, vor allem für Ihren Einsatz für Flüchtlinge“,  so der zuständige NRW-Minister vor den Synodalen der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr. Nur durch den großen Einsatz der Zivilgesellschaft und gerade vieler Kirchengemeinden habe die schwierige Situation der letzten Jahre bewältigt werden können. Jetzt brauche Deutschland endlich ein konsistentes Einwanderungsgesetz, damit notwendige Einwanderung und humanitäre Verpflichtung geordnet stattfinden.

Nordrhein-Westfalen sei schon immer von Einwanderung geprägt, so der FDP-Politiker. Diese gesellschaftliche Vielfalt mache das Land stark. Durch den interreligiösen Dialog mit dem Islam und dem Judentum, den die christlichen Kirchen seit langem auf unterschiedlichen Ebenen führen, überlasse die Kirche die Deutungshoheit nicht den Radikalen in der Gesellschaft. Er sage vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse: „Wir freuen uns über das wachsende jüdische Leben in Deutschland. Der Kampf gegen Antisemitismus bleibt deswegen unsere gemeinsame Aufgabe. Dabei brauchen wir auch die Muslime an unserer Seite.“

Dokumente

Bad Neuenahr / ekir.de / rtm / 08.01.2018


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