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„Das Alter ist bunt“: Neues Gebäude im Haus Gottesdank eröffnet

  • 15.10.2026

Die Senioreneinrichtung Haus Gottesdank hat ein neues Gebäude im Hundertwasser-Stil eröffnet. Bunte Mosaike, geschwungene Formen und eine enge Verbindung zur Natur prägen den Neubau. Bei der Eröffnung würdigte Heike Lengeling, Vorsitzende der evangelischen Frauenhilfe Friedenskirche Sterkrade, das besondere Bauprojekt: „Und jetzt vermittelt uns das Hundertwasserhaus: das Alter ist bunt, lebendig und voller Freude!“

Lengeling erinnerte auch an die Anfänge der Einrichtung: 1948 griffen engagierte Frauen der Frauenhilfe selbst zum Spaten und hoben die Baugrube für das erste Haus aus. „Es wurde ein Zuhause für die Heimatlosen.“ Aus dieser Initiative entwickelte sich über die Jahrzehnte die heutige Senioreneinrichtung.

Heute bietet sie 80 Heim- und Pflegeplätze und eine Wohngruppe für zwölf dementiell veränderte Seniorinnen und Senioren an, im 2018 eröffneten Käte-Kolkmann-Haus befindet sich eine Tagespflege für 17 Personen sowie 14 seniorengerechte Wohnungen.

Besonderen Dank richtete Lengeling an Geschäftsführerin Martina Herrmann und ihren Mann und Verwaltungsleiter Frank, die das Neubauprojekt mit großem persönlichem Einsatz vorangebracht hätten. Sie hätten die Idee „mit ganz viel Herzblut und großer Leidenschaft Wirklichkeit werden ließen“. Ihr Dank galt ebenso den beteiligten Architektur- und Planungsbüros sowie den Handwerkerinnen und Handwerkern.

Seit Mai 2026 sind die Mieterinnen´und Mieter in die 25 Wohnungen eingezogen, die Mitarbeitenden der Verwaltung nutzen ihre Büros seit Ende August und das Café „Cento Acqua“ ist mit dem heutigen Tage eröffnet. Von der Dachterrasse bietet sich ein herrlicher Blick über Sterkrade, die Halde Haniel bis nach Bottrop.

„Möge das Hundertwasserhaus – wie schon alle anderen Bereiche unserer Senioreneinrichtung Haus Gottesdank – ein Ort der Begegnung, der Freude und der Gemeinschaft werden, ein Ort, an dem Alt und Jung zusammen kommen und das Leben in bunten Farben feiern“, mit diesen Worten beendete Heike Lengeling ihre Rede.

  • Thorsten Ostermann
  • Red