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Ehrenamt verbindet: Fachlicher Austausch und historische Entdeckungen in Worms

Am 19. September 2026 kamen ehrenamtliche rechtliche Betreuerinnen, Betreuer und Bevollmächtigte aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen in Worms zum diesjährigen Ehrenamtstag der Betreuungsvereine der Diakonie zusammen.

  • 15.10.2026

WORMS – Die gemeinsame Veranstaltung der diakonischen Betreuungsvereine in der Region bot den engagierten Teilnehmenden eine wertvolle Plattform für fachlichen Austausch, persönliche Begegnung und kulturelle Entdeckungen.

Der Ehrenamtstag wird jedes Jahr von der Arbeitsgemeinschaft Südrhein der diakonischen Betreuungsvereine veranstaltet. Beteilt sind 10 Vereine aus Saarbrücken, Trier, Bad-Kreuznach, Simmern, Ludwigshafen, Worms, Ingelheim, Koblenz und Bad Neuenahr-Ahrweiler, sowie aus Wetzlar und dem Westerwald.
Auch die teilweise weite Anreise von mehreren 100 Kilometern hielt die Ehrenamtlichen nicht davon ab, erneut am Ehrenamtstag teilzunehmen.

Der Tag begann im Evangelischen Gemeindehaus der Magnusgemeinde mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem ab 09:00 Uhr viel Zeit für persönliche Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte blieb. Nach der Begrüßung und einer besinnlichen Andacht widmete sich der Vormittag dem Schwerpunktthema Demenz und Pflege. In einem interaktiven Mitmach-Interview gab Daniela Herda, Leiterin des Demenzdienstes des Malteser Hilfsdienstes in Worms, anschauliche und praxiserprobte Einblicke. Sie beleuchtete verständlich die Wahl des richtigen Pflegegrads, die optimale Vorbereitung auf Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst sowie Wege zur Selbstfürsorge für pflegende Angehörige und Ehrenamtliche. Durch die direkte Einbindung der Teilnehmenden entwickelte sich ein lebendiger und gewinnbringender Austausch.

Nach der gemeinsamen Stärkung beim Mittagessen erkundeten die Ehrenamtlichen am Nachmittag auf drei unterschiedlichen Wegen die historische Nibelungenstadt. Während eine Gruppe auf den Spuren des Nibelungenliedes in die Welt des Mittelalters eintauchte, wählte eine andere Führung das UNESCO-Welterbe der jüdischen Geschichte in Worms mit Einblicken in das jüdische Viertel, die Synagoge und den Friedhof. Eine dritte Gruppe ließ sich bei der Anekdotenführung von kuriosen Stadtgeschichten rund um den Domdackel, Siegfriedstein und Luthers Aufenthalt im Jahr 1521 begeistern. Am Siegfriedbrunnen kamen schließlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um den ereignisreichen Tag bei guten Gesprächen ausklingen zu lassen, bevor mit gestärktem Gemeinschaftsgefühl und neuen Impulsen für die ehrenamtliche Praxis am Spätnachmittag die Heimreise angetreten wurde.

  • Gemeinsame Diakonische Werke Rheinland-Süd gGmbH
  • Red