Fun Vocal Chor und Band präsentieren am 15. November in der Christuskirche 24 neue Lieder
Der Küster staunte nicht schlecht, als er im Kalender der Christuskirche den Eintrag für den 15. November entdeckte: „Einmal abstauben, bitte“. Doch abgestaubt werden sollen keine Kirchbänke. Hinter dem Titel verbirgt sich eine brandneue Revue: „Einmal abstauben, bitte – Allerlei zur Bibel“ feiert am Sonntag, 15. November 2026, um 18 Uhr in der Christuskirche, Nohlstraße 7, ihre Uraufführung. Die Texte stammen von Ilona Schmitz-Jeromin, die Musik komponierte Danny Neumann. Auf der Bühne stehen der Fun Vocal Chor und eine Band aus Oberhausener Musikern. Der Eintritt ist frei.
Die Idee entstand aus Gesprächen mit Chormitgliedern. Dabei zeigte sich, wie unterschiedlich Menschen die Bibel wahrnehmen: Für die einen sind ihre Worte eine tägliche Kraftquelle, bei anderen verstaubt das Buch im Regal. Manche reiben sich an harten und abgründigen Texten, andere schätzen besonders die kulturelle Wirkungsgeschichte der jahrhundertealten Schriften.
Diese unterschiedlichen Perspektiven greift die Revue auf. Wie durch ein Kaleidoskop betrachtet, rücken bekannte und weniger bekannte biblische Geschichten in den Blick. Bibelworte begegnen persönlichen Gedanken, Erzählungen werden in szenischen Dialogen lebendig. Auch Informationen zur Entstehungsgeschichte der Bibel fließen ein.
Im Mittelpunkt steht die Musik: 24 neue Lieder spannen einen Bogen vom berührend zarten A-cappella-Satz über gefühlvolle Balladen, Swing und Jazz bis zur wütenden Rocknummer. Begleitet wird der Fun Vocal Chor unter anderem von Mike Peter Szadzik („Mike Peter Bigband“) und Markus Kaiser („Manukai“).
Hinter der Aufführung liegen Monate intensiver Vorbereitung voller Kreativität und gemeinsamer Arbeit. „Als Danny Neumann uns letztes Jahr fragte, ob wir Lust hätten, eine neue Revue auf die Beine zu stellen, waren wir sofort dabei“, erzählt Chormitglied Michaela Wramba. Damit setzt das Ensemble seine Tradition thematischer Lieder-Text-Abende fort.
Bis zur Premiere wurde ausgiebig geprobt, diskutiert, geändert und gekürzt. Die Frage, ob alles rechtzeitig in den Köpfen und auf der Bühne zusammenfinden würde, begleitete den Chor lange. Nach der ersten Ganztagsprobe ist die Zuversicht groß. Michaela Wramba: „Das wird schön und wir freuen uns sehr darauf!“

