Unter dem Motto „Zuhören verbindet – Hoffnung wächst“ macht die ökumenische Telefonseelsorge/Krisenbegleitung Duisburg-Mülheim-Oberhausen zum Welttag der Suizidprävention am 10. September auf Hilfsangebote aufmerksam. Gemeinsam mit dem Bündnis „Duisburg gegen Depression“ steht sie an einem Infostand in der Duisburger City zu Gesprächen bereit.
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September 2026 rufen die Telefonseelsorge und das Bündnis gegen Depression dazu auf, das Thema aus der gesellschaftlichen Tabuzone zu holen und füreinander da zu sein. Jedes Jahr sterben hunderttausende Menschen durch Suizid. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine persönliche Geschichte und ein Umfeld, das zurückbleibt. Oft sind es tiefgreifende Krisen, schwere Verluste, Überlastung oder psychische Ekrankungen, die Menschen in eine scheinbar ausweglose Situation führen.
Über Suizidgedanken zu sprechen, erhöht nicht das Risiko, dass sich jemand das Leben nimmt. Im Gegenteil: Das Schweigen zu brechen und aktiv nachzufragen, ist oft der erste und wichtigste Schritt, um Hilfe zu ermöglichen. Telefonseelsorge und das Bündnis gegen Depressionen möchten den Tag nutzen, um den Blick für Mitmenschen zu schärfen und über bestehende Hilfsangebote aufzuklären.
Interessierte finden den gemeinsamen Infostand am Donnerstag, 10. September, von 11 bis 17 Uhr auf der Königstraße 1 in der Duisburger Innenstadt.
Regionale Hilfsangebote Suizidprävention
- TelefonSeelsorge: Kostenfrei, anonym und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 oder 116 123 Seelsorge im Chat oder per Mail: www.telefonseelsorge.de
- App „Krisenkompass“: Eine App der TelefonSeelsorge, die praktische Unterstützung in Krisen bietet
- Bündnis „Duisburg gegen Depression“: Mehr Informationen unter www.duisburg-gegen-depression.de
- Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg: Tel. 0203 – 6099041, E-Mail: selbsthilfe-duisburg@paritaet-nrw.org