Die Einführung des neuen Dokumentenmanagementsystems (DMS) in der Evangelischen Kirche im Rheinland erfolgt unter dem Projektnamen „Papyrus“. Dieser bot sich an, da Eigenschaften, die dem antiken Schreibuntergrund zugeordnet werden, auch auf das DMS übertragbar sind So war Papyrus seinerzeit unentbehrlich für die Verwaltung von Schriftstücken. Einen ähnlichen Stellenwert wünschen sich die Projektbeteiligten für das Dokumentenmanagementsystem. Dort soll jedoch – wie auf Papyrus auch – nur das Wesentliche festgehalten werde. Die Wiederbeschreibbarkeit von Papyrus erinnert zudem daran, dass das Dokumentenmanagementsystem die Verwaltung von Bearbeitungsständen weiter optimieren solle.
Den Kulturkreisen, die Papyrus damals genutzt hatten, ging es um die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen von Generation zu Generation. Dies ist genau das, was wir in Zeiten der Digitalisierung von dem neuen Dokumentenmanagementsystem erwarten dürfen. Etwa durch die Gewährleistung einer leichten Wiederauffindbarkeit und langfristigen Lesbarkeit von Dokumenten oder durch die Automatisierung von Geschäftsprozessen mit Dokumenten.