In der Evangelischen Kirche im Rheinland können ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende auf Antrag des Presbyteriums nach landeskirchlichen Vorbereitungskursen ordiniert und in den Dienst der Prädikantin oder des Prädikanten berufen werden.
Neben der Gabe der Wortverkündigung sollen Prädikant*innen über eine ausreichende Allgemeinbildung und biblische Kenntnisse verfügen sowie Verständnis für theologische Fragen zeigen und sich im kirchlichen Leben bewährt haben.
Etwa 650 ehrenamtliche Prädikant*innen gibt es in der rheinischen Kirche. Sie kommen aus allen Altersgruppen, Berufen und sozialen Schichten und tun ihren Dienst im strikten Sinne ehrenamtlich. Dabei tragen sie in der Ausübung ihres Predigtdiensts ebenso wie die Pfarrerinnen und Pfarrer den Talar.
Auch beruflich Mitarbeitende in Verkündigung, Seelsorge, Bildungsarbeit und Diakonie mit der Anstellungsfähigkeit als Diakon*in, Gemeindepädagog*in oder mit der anerkannten missionarischen Ausbildung können ordiniert werden und den Dienst als Prädikant*in im Rahmen ihrer Anstellung ausüben. Von ihnen gibt es zurzeit etwa 150 im Rheinland. Mit Abschluss der Zurüstung ist auch eine Anstellung im Gemeinsames Pastoralen Amt (GPA) möglich.
Alle Informationen zur Prädikant*innenzurüstung finden Sie hier.
- Johanna Sauerbier
- Referentin für Mitarbeitende in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit (Dezernat 2.2 Personalentwicklung)
- gemeindepaedagogik@ekir.de