Vielfältige Gremienkultur

Vielfalt bereichert: Gute – vielleicht sogar notwendige – Voraussetzungen für gelingende Gremienarbeit sind transparente Nominierungsverfahren und möglichst vielfältig zusammengesetzte Gremien. Auch eine einladende und wertschätzende Gremienkultur trägt zu guten Beratungen und Beschlüssen bei. Einige Ideen, wie dies gelingen kann, finden Sie in dem Flyer „Ideen für eine transparente Nominierungsarbeit und vielfältige Gremienkultur“. Hilfreich kann auch die Installierung eines Nominierungsausschusses sein, der seine Arbeit an einer Geschäftsordnung ausrichtet. Ein Muster finden Sie hier.

Studie „Mehr Frauen in Leitungsgremien“

Hinweise zu der – vom Gleichstellungsgesetz geforderten – geschlechterparitätischen Besetzung von (Leitungs-)Gremien liefert die Studie „Mehr Frauen in Leitungsgremien“ der Evangelischen Kirche im Rheinland. An der Befragung im Herbst 2017 nahmen mehr als als 1000 Menschen online und in Form von Interviews teil. Basierend auf diesen persönlichen Erfahrungen mit der Gremienarbeit in der rheinischen Kirche entwickelte die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft in Berlin Handlungsempfehlungen. Sie sollen helfen, mehr Frauen  insbesondere für Leitungsgremien zu gewinnen und die Gremienarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland insgesamt attraktiver zu gestalten.

Teilhabe von jungen Menschen in Gremien

Mit dem Selbstcheck „Durch(b)klick Jugendpartizipation“ können Gremienmitglieder in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und auf landeskirchlicher Ebene schnell und unkompliziert herausfinden, wie partizipativ ihr Gremium für junge Menschen ist. Dazu stellt der Selbstcheck Fragen zur Zusammensetzung des Gremiums, der Themenvielfalt und den Beratungswegen sowie zur Gremienkultur und Kommunikation in dem Gremium. Eine Auswertung am Ende des Selbstchecks gibt eine Einschätzung, wie partizipativ das Gremium für junge Menschen ist. Zudem zeigt die Auswertung Möglichkeiten auf, was Gremien noch verbessern könnten. Der Selbstcheck steht in verschiedenen Formaten – für Gemeinden, für Kirchenkreise und für die landeskirchliche Ebene – zur Verfügung.

Jugend will mitgestalten

Evangelische junge Menschen verbinden viel Positives mit der evangelischen Kirche und ihren Aktivitäten. Sie wollen Verantwortung übernehmen und die Kirche mitgestalten – bisher sind sie allerdings in Leitungsgremien deutlich unterrepräsentiert. Wie die Einbindung junger Menschen gelingen kann und welche Wünsche junge Menschen an die Mitwirkung in Gremien haben, wurde in der Studie „Jugend will mitgestalten. Partizipation von jungen Menschen an Entscheidungen der Evangelischen Kirche im Rheinland“ untersucht.

Gleichstellungs- und Diversitätsatlas

Über die derzeitige Zusammensetzung vieler Gremien in der Evangelischen Kirche im Rheinland informiert der alle vier Jahre erscheinende Gleichstellungs- und Diversitätsatlas.

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